Madame Tussauds Wachsfiguren

7. Juni 2009 Keine Kommentare

Vor unglaublichen 172 Jahren hat Madame Tussaud ihr Wachsfigurenkabinett in London eröffnet. Nach wie vor ist das Museum mit den lebensecht wirkenden Nachbildungen berühmter Figuren aus der Geschichte und der Gegenwart – von der königlichen Familie Englands bis zu Robbie Williams und Christina Aguilera – ein Publikumsmagnet.

Vielseitiges Angebot

Wo sonst außer auf den Filmfestivals in Cannes oder auf einer der vielen Schickimicki-Partys in Hollywood hat man – noch dazu als Normalsterblicher – die Möglichkeit, derart viele Persönlichkeiten aus Film und Fernsehen hautnah und beinah lebensecht zu bestaunen? Wo sonst könnte man John Wayne mit gezücktem Zeigefinger das Fürchten lehren oder vor Hitler stehen und ihn mit einem verächtlichen Blick wissen lassen, was man von seiner damaligen Regentschaft hält? Neben dieser umfangreichen Ausstellung von Wachsfiguren sorgt zudem ein Gruselkabinett für Gänsehaut. Die Geschichte Londons bis in die Gegenwart wird veranschaulicht, man kann Captain Jack Sparrow & Co. auf seiner „Black Pearl“ aus dem Film „Fluch der Karibik“ bestaunen und sich gemeinsam mit Figuren der Queen oder anderen königlichen Familienmitgliedern ablichten lassen. Neben vielen weiteren Attraktionen wie dem „Big Brother Diary Room“ wird Schülern zudem in Workshops die Entstehung der Wachsfiguren näher gebracht.

Vom Hofe Versailles nach England

Madame Tussaud wurde als Marie Grosholtz am 1. Dezember 1761 in Straßburg geboren. Der Vater, ein elsässischer Offizier, starb kurz vor ihrer Geburt, sodass sich ihre Mutter gezwungen sah, mit ihren Kindern in ihre Schweizer Heimat zu ziehen. 1766 zogen sie weiter nach Paris zu ihrem um vieles älteren Bruder Dr. Philipp Curtius, einem Wachsbossierer und Schausteller, der 1770 seine eigene Wachsfiguren-Ausstellung eröffnete. Von ihm lernte Marie die Handwerkskunst der Wachsbildnerei. 1777 modellierte sie den berühmten Autoren und Philosophen Francois-Marie Arouet (Voltaire). Ihrem Geschick und der gönnerhaften Madame Elisabeth, der Schwester des Königs Ludwig XVI., hat sie es zu verdanken, am Hofe des Schlosses Versailles eine eigene Wohnung zu erhalten, um vor Ort die Köpfe der königlichen Mitglieder zu modellieren. Als ab 1789 im Zuge der Französischen Revolution die Köpfe des Adels ins Rollen gerieten, wurden Maries Wachsköpfe adeliger Herrschaften ebenso aufgespießt und mit Spott und Hohn durch die Straßen getragen. Ihre blaublütige Kundschaft – König Ludwig XVI. und Marie Antoinette nicht ausgenommen – verlor nach und nach den Kopf, während sie deren Totenmasken anzufertigen hatte, die für das Revolutionsmuseum bestimmt waren.
1794 vererbte Dr. Curtius seiner Nichte Marie die Wachsfiguren-Ausstellung, 1802 zog sie damit nach England, um dort und in Irland von Ort zu Ort zu ziehen. Erst 1835 eröffnete sie ein eigenes Wachsfiguren-Museum in Londons Baker Street, das sie 1842 ihren Söhnen Joseph und Francis übergab. 1884 wurde es von Madame Tussauds Enkel Joseph Randall an den jetzigen Standort in der Marylebone Road verlegt. 1925 zerstörte ein durch einen Kurzschluss entstandener Brand beinah alle Wachsfiguren, Kostüme, unbezahlbare Möbel, Gemälde und Relikte. Einzig die Gussformen blieben fast völlig erhalten, sodass das Museum nach 3 Jahren – um ein Kino und ein Restaurant erweitert – neu eröffnet werden konnte. 1940 zerstörte ein deutscher Luftangriff wieder große Teile der Ausstellung, vor allem aber das Kino und den Großteil der Gussformen. Die Figur Hitlers soll dabei übrigens zynischerweise nicht zu Schaden gekommen sein. 1958 wurde daneben ein Planetarium errichtet.
Mittlerweile existieren weitere Madame Tussauds-Wachsfigurenkabinette wie z.B. in Amsterdam, Hongkong, Las Vegas, Kopenhagen und New York City.

Kurze Ehe und zwei Söhne

Marie Grosholtz heiratete 1795 den Ingenieur Francis Tussaud. Die zwei Söhne Francis und Joseph – Letzterer hat ebenso das Wachsbildnerei-Handwerk erlernt – entstammen dieser Ehe, die nur wenige Jahre hielt. Am 16. April 1850 starb Marie Tussaud im Alter von 88 Jahren in London.

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Heilungsmethoden im Mittelalter

7. Juni 2009 Keine Kommentare

In der Zeit vom 5. bis zum 16. Jahrhundert gestaltete sich das Leben beschwerlich und hart. Vor allem aber die damaligen Krankheitsepidemien bescherten dem Volk Qualen und merzten ganze Landstriche aus. Die Medizin steckte noch in Kinderschuhen, Aberglaube und Glaube beherrschten den Behandlungsvorgang.

Heilungsmethoden

Heutzutage völlig unvorstellbar, wurden Epileptiker in etwa mit der Einnahme eines Kuchens behandelt, der aus dem Fuß einer weiblichen Gans, dem Schnabel einer weiblichen Ente und getrocknetem Maulwurfsblut bestand. Diese Zutaten wurden angeblich pulverisiert und drei Tage lang auf einen frischen Maulwurfshügel gelegt. Nachdem das Pulver gefroren war, sollte es in der Sonne getrocknet und mit Weizenmehl und Leber zu einem Kuchen geformt werden.
Amputationen wurden mit siedendem Öl behandelt, bei Hautkrankheiten und Entzündungen wurden u.a. Arsenik, Schwefel und Quecksilber gereicht. Fenchelwasser kam bei Spulwürmern zum Einsatz und auf Brandwunden gab man eine Salbe aus Schweineschmalz, Wacholder und Ei. Bei Knochenbrüchen formte man bereits eine Art Gips mithilfe von in Eiweiß getränkten Leintüchern.

Apotheker und vielfältige Aufgaben der Spitäler

Apotheker verkauften im Spätmittelalter neben Arzneien auch exotische Weine, teure Gewürze, Konfekt, kostbares Papier und viele weitere Luxusartikel. Allerdings verdienten sie sich damit keine goldene Nase, da die Konkurrenz in Form von Kräutersammlern, Wunderdoktoren und herumreisenden Händlern zu groß war.
Die kirchlich geführten Spitäler der damaligen Zeit hatten neben der Pflege der Alten und Kranken auch die Aufnahme, Speisung und Bekleidung der Armen, Beherbergung der Fremden und die Bestattung der Toten zur Aufgabe.

Lepra, Cholera und Pestepidemien

Die Verzweiflung der Menschen damals muss unendlich gewesen sein. Ansteckende Krankheiten mit schrecklichen Begleiterscheinungen ließen sie tage-, wochen- oder sogar monatelang dahinsiechen, bis sie der gnädige Tod erlöste. So war der Aussatz, auch Lepra genannt, eine bakterielle Infektionskrankheit, die Haut und Nervenstränge angriff. Die Krankheit galt als ansteckend, verstümmelnd und erblich. Mediziner rieten von kühlenden und austrocknenden Speisen und „schlechter“ Luft ab und verordneten Badekuren. Doch eine wirklich wirksame Therapie gab es nicht. Erst ab 1400 wurde man dieser Krankheit – vorwiegend durch die Isolierung der Erkrankten – Herr. Weitere Seuchen kamen wie das Fleckfieber, das durch Läuse übertragen wurde und meist während Kriegszeiten aufgetreten war und die Cholera, die durch Durchfälle und heftigem Erbrechen zum Tod durch Austrocknung führte. Eine weitere schwere Erkrankung namens „Antoniusfeuer“ wiederum wurde durch einen sehr giftigen Pilz in der Roggenähre ausgelöst. Diese Vergiftung hatte oft den Verlust der Extremitäten zur Folge. Man behandelte sie u.a. mit Steinstaub, Wagenschmiere, Pech und Oster- und Pfingsttau. Erst 1630 fand ein belgischer Arzt die Ursache für das Antoniusfeuer heraus. Besonders schlimm waren natürlich die Pestepidemien, die im 14. Jahrhundert ganz Europa in Angst und Schrecken versetzten. Ein Drittel der gesamten Bevölkerung Europas fiel der großen Pestepidemie von 1347 bis 1351 zum Opfer: Etwa 25 Millionen Menschen. Als Ursache vermutete man damals Schwärme von unsichtbaren Insekten, giftige Dämpfe und Veränderungen in der Luft. Auch wurden die Juden als angebliche Brunnenvergifter beschuldigt. Die Pest trat in drei Formen auf: Zum einen als Lungenpest, zum anderen als Beulenpest und Pestsepsis. Die Wunden wurden mit Essig, Schwefel, Rauch und Parfum (!) desinfiziert. Blut und Eiter wurden zum Abfließen gebracht, unzählige Heilige wurden um Hilfe angefleht.
Schlussendlich war aber die Isolation der Erkrankten das einzig wirksame Mittel gegen die weitere Verbreitung dieser furchtbaren Seuche.

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Spinning – Die perfekte Indoor-Alternative

7. Juni 2009 Keine Kommentare

Alle Jahre wieder beschert uns Frau Holle weiße Landschaften und mehr oder weniger eisige Temperaturen. Bei diesen Bedingungen und auch in den Übergangszeiten fällt es vielen doppelt schwer, sich zu einer Lauf- oder Radeinheit zu motivieren. Wie also soll man sich in der ungemütlichen Jahreszeit fit halten? Für alle, die nicht im warmen Süden Urlaub machen, ist Spinning – vielfach auch als Indoor-Cycling bekannt – die optimale Alternative.

Ein tolles Gruppentraining – nicht nur für Biker

Spinning-Einheiten dauern in der Regel 50 bis 60 Minuten und werden in Fitness- Studios oder Sportinstituten angeboten. Sie bescheren den Teilnehmern nicht nur eine Menge Spaß, sondern sorgen neben einer Verbesserung der Grundlagenausdauer auch für knackige Bein- und Gesäßmuskeln. Nach einem kurzen Warm-Up geht es bergauf, bergab oder im Sprint durchs Tal, wobei die vorbereitete Hintergrundmusik “Trumpf“ ist, da sie zusätzlich motiviert. Jeder Teilnehmer kann die Intensität selbst einstellen – der Coach oder Instruktor bestimmt lediglich das Stundenprofil. Im Gegensatz zu vielen Sportarten können Anfänger sofort mithalten, welcher Umstand sich sehr positiv auf die Gruppendynamik auswirkt. Das Flachfahren im Sitzen dient der Stabilisierung des Pulses, die virtuellen Steigungen sind hingegen für einen optimalen Fettabbau mitverantwortlich: Während einer einzigen Einheit verbrennt man bis zu 550 Kalorien!

Equipment, Einstellungen und Technik

Einfach draufsetzen und losfahren? Das wäre dann doch zu leicht, denn beim Indoor-Cycling kommt es auf die optimale Sitzposition an. Wählen Sie Lenkerhöhe und Abstand zum Sattel so, dass der Oberkörper ca. 45 bis 60 Grad vorgebeugt ist, und stellen Sie außerdem die Neigung und Höhe des Sattels ein (ca. oberer Beckenrand). Bei Unsicherheit lassen Sie sich am besten von Ihrem Instruktor ausführlich beraten.

Wer ordentlich mithalten will, braucht keine teure Ausrüstung. Mit einer gepolsterten Fahrradhose und hart besohlten Turnschuhen ist man schon dabei. Echte Bike-Fans verwenden Radschuhe mit Klicksystem. Zur Kontrolle der Trainingsintensität empfiehlt sich ein Pulsmesser, den man in den meisten Instituten ausleihen kann. Handtuch und Trinkflasche gehören unbedingt in jede Spinning-Einheit.

Wenn Sie der Meinung sind, man benötigt für den runden Tritt riesige Muskelberge, liegen Sie falsch. Durch abwechselndes, gleichmäßiges Drücken und Ziehen erzielen Anfänger bereits nach kurzer Zeit eine runde Bewegung. Neben dem Flachfahren und Steigungen sorgen Sprints als Überholmanöver oder Joggen und Rennen für weitere Abwechslung und ein perfektes Herz-Kreislauf-Training.

Zu guter Letzt einige wichtige Tipps von Radprofi Andreas Klöden, Zweiter der Tour de France 2004:

  1. Die Knie nicht ausscheren lassen, so trainieren Sie beide Beine effektiv.
  2. Gehen Sie bei steilen Indoor-Steigungen aus dem Sattel.
  3. Unterstützen Sie bei Bergfahrten im Stehen Ihre Trittbewegung durch leichtes seitliches Schwanken des Oberkörpers.
  4. Absolutes Muss beim Spinning: Ausreichend trinken!
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Dresscode – Stilvoll gekleidet am Arbeitsplatz

7. Juni 2009 Keine Kommentare

„Um Erfolg zu haben, muss man aussehen, als habe man Erfolg“, sagte einst der deutsche Publizist Valentin Polcuch (1911-1989). Während zwischenzeitlich – Hand in Hand mit der Etablierung des Internets – ein legerer Kleidungsstil in Europas Unternehmen Einzug gehalten hat, kehrt man nun langsam wieder zurück zur Etikette. Lässig ist „out“ – sich stilvoll und der Firmenphilosophie angepasst kleiden ist angesagt.

Stil bei Kleidung erweckt Vertrauen und lässt Kompetenz erwarten

Die Art der Kleidung zeigte schon seit jeher den sozialen Status der verschiedenen Bevölkerungsschichten an – vom armen Bauern zur normalen oder gehobenen Bürgerschicht bis hin zum Adel. Teilweise wurde die Kleidung sogar von der Obrigkeit streng vorgeschrieben, gewisse noblere Accessoires durften z.B. nur vom Adel getragen werden.
Anstatt strenger Kleiderordnungen existieren heute für die Mitarbeiter vieler Unternehmen – abgesehen von Uniform- oder Schutzkleider-Trägern – gewisse ungeschriebene, manchmal aber auch wirklich festgelegte Dresscodes. Diese richten sich nach dem Klientel und manchmal auch dem Geschmack des Arbeitgebers. Vor allem bei Unternehmen, die nach außen einen seriösen und kompetenten Eindruck erwecken müssen wie z.B. Versicherungen, Banken, öffentliche Ämter, Notariate, Rechtsanwälte, aber auch die Chefetagen von Universitäten und Hochschulen, ist das Auftreten und der Kleidungsstil der Mitarbeiter immens wichtig.

Spaghettitops und Bermudashorts absolut undiskutabel

Da die Kompetenz eines weiblichen wie auch männlichen Mitarbeiters bei unpassender Kleidung automatisch in Frage gestellt wird, sollten gewisse Regeln beherzigt werden. Ob nun im Großraumbüro oder im näheren Umkreis des Chefs, für Männer gilt z.B. absolutes Bermudashort- sowie Sandalen-Verbot. Sogar kurzärmelige Hemden werden in manch strengen Unternehmen nicht geduldet. Weiße Sportsocken gelten übrigens als absolutes „No, No!“. Bei Anzug und Krawatte gelten nur dezente Farben und unauffällige Muster als salonfähig oder besser gesagt „bürofähig“. Mag die Quecksilbersäule im Sommer noch so weit gen Himmel klettern, die Etikette kennt keine Gnade. Damen, die im Beruf ernst genommen werden wollen, sollten trotz Transpirationsgefahr auf weit ausgeschnittene Dekolletés, ärmellose Shirts, luftige Sommerkleidchen, Spaghettitops, billige Sandalen und farbig bemalte Zehennägel ebenso verzichten wie auf die lässige Sonnenbrille im Haar. Strenge Bosse sehen auch unbestrumpfhoste Damenbeine nicht besonders gern. Hohe Absätze und kurze Röcke – sie sollten zumindest bis zum Knie langen – sind ebenso in seriösen Unternehmen ungern gesehen. Die absolute Todsünde: Bauchfrei!!

Dezente Anzüge und lange Blusenärmeln

Grundsätzlich gilt, dass Mitarbeiter bei der Wahl ihres Outfits gut daran tun, sich an dem Kleidungsstil ihres Chefs zu orientieren. Die strenge Businesskleidungsordnung, wie sie zumeist z.B. in den Banken- und Versicherungsunternehmen gelebt wird, sieht Anzug- und Krawattenpflicht vor. Die meist dunkel gehaltenen Anzüge sollten mit einfärbigem oder dezent gestreiftem Hemd und eventuell einer Weste ergänzt sein. Dazu dürfen nur schwarze, blitzblank geputzte Schuhe und dunkle Socken getragen werden. Für die Damen ist das Tragen eines Kostüms bzw. Hosenanzugs ein Muss. Der schmal geschnittene Rock sollte bis mindestens zu den Knien langen, dazu werden eine elegante Bluse und Pumps getragen. Bei sehr hohen Temperaturen ist eine kurzärmelige Bluse eventuell erlaubt.

Während bei uns in Europa die Regeln im Großteil der Firmen nicht gar so streng sind, geben manche Unternehmen in den USA sogar Schnitt und Farbe der Businesskleidung ihrer Mitarbeiter vor.

Erscheinungsbild überaus wichtig für den beruflichen Erfolg

Beruflicher Erfolg hängt oft nicht unwesentlich vom Erscheinungsbild des Mitarbeiters ab. Daher sollte man bereits beim Bewerbungsgespräch auf stilvolle und dem Unternehmen angepasste Kleidung achten. Diese Vorgehensweise vermittelt den zukünftigen Arbeitgebern Wertschätzung und schindet Eindruck. Auch man selbst nimmt sich in eleganter Kleidung anders wahr, sagt Knigge. Wie der österreichische Dichter Franz Grillparzer (1791-1872) schon bemerkte: „Wen das Auge nicht überzeugen kann, überredet auch der Mund nicht.“

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Der Gardasee – Sommer, Sonne, Seevergnügen

7. Juni 2009 Keine Kommentare

Sommer, Sonne, Sand und Meer – was begehrt das Herz denn mehr? Die Sonne ist vorhanden am Lago di Garda und das Meer vermisst beim Anblick dieses herrlichen Panoramas niemand. Die unendlich anmutende Weite kann man auch am Gardasee genießen. Ist er doch immerhin 51 Kilometer lang und an der breitesten Stelle misst er stolze 17 Kilometer.

Hat man sich einmal dazu entschieden an den Gardasee zu fahren, wird man ihn einfach lieben. Das kristallklare Wasser lädt zum Schwimmen ein, kein lästiger Sand, der an den Fußsohlen klebt, keine Krebse, die einem den Weg ins Wasser erschweren und keine Algen und Quallen, die einem den Spaß im Wasser trüben könnten.

Attraktive Freizeitgestaltung rund um den Gardasee

Egal, ob man nur faul in der Sonne baden möchte oder seinen Urlaub aktiv verbringen will – an diesem schönen Platz ist alles möglich – und das nicht nur im Sommer. Ein vielfältiges Angebot steht vor allem für alle sportlichen Urlauber zur Verfügung. Für Wasserratten kann man einen Surf- oder Segelkurs wärmstens empfehlen. Der nördliche Teil des Gardasees ist immerhin ein El Dorado für Wassersportler und kaum jemand kommt an dieser Faszination vorbei. Auch Wanderer oder Mountainbiker kommen voll auf ihre Kosten. Von Malcesine aus kann man sich entweder selbst über die steile Bergstraße hinauf bis zum Gipfel des Monte Baldo wagen oder die 1700 Höhenmeter bequem mit der sich um die eigene Achse drehenden, rundum verglasten Gondel zurücklegen. Welchen Weg man auch immer wählt, man wird mit einem traumhaften Blick über den See und die kleinen Dörfer belohnt. Wenn man sich für eine Fahrt mit der Monte-Baldo Seilbahn entscheidet, sollte man jedoch zu den Frühaufstehern gehören, um nicht stundenlange Wartezeiten in Kauf nehmen zu müssen. In der Hauptsaison herrscht hier nämlich ein Riesenandrang.

Kulinarisches Angebot

Auch kulinarisch hat die Region um den Gardasee einiges zu bieten. Wer glaubt, dass es in Italien nur Pizza und Pasta gibt, der lässt sich hier gerne eines besseren belehren. Liebevoll zubereitete Gardaseeforellen sowie Wild- und Gemüsegerichte lassen wohl kaum jemanden mehr an Teigfladen und Nudeln denken.

Kultur unter freiem Himmel

Für alle Opernliebhaber und solche die es noch werden wollen, bietet sich ein Ausflug nach Verona zur „Arena di Verona“, der berühmtesten Freilichtbühne der Welt, an. Die Tickets inklusive Busfahrt können bequem in jedem Tourismusbüro gekauft werden und das Abendkleid und der schicke Anzug können getrost zu Hause bleiben. Denn auch die Italiener lieben es, bequem in Shorts und Sandalen in die Oper zu gehen und auf den von der Sonne gewärmten Stufen zu sitzen und die Atmosphäre zu genießen. Die Vorführungen beginnen mit Anbruch der Dunkelheit und werden mit einer alten Tradition – dem Anzünden von Kerzen auf den Tribünenplätzen – eröffnet.

Spiel und Spaß für die ganze Familie

Gardaland, der bekannteste Vergnügungspark am südlichen Teil des Gardasees ist nicht nur für Kinder ein Riesenspaß. Auch Erwachsene fühlen sich hier bei Achterbahn und Wassershow gerne wieder mal um ein paar Jahre jünger. Aber Achtung, auch hier herrscht vor allem an Wochenenden ein wahrer Besucheransturm. Spaziergänge durch Olivenhaine und vorbei an Zitronenbäumen sind ein gemütlicher Abschluss dieses ereignisreichen Tages.

Irgendwann ist aber jeder Urlaub einmal vorbei. Heimwärts geht es dann auf der schmalen Küstenstraße mit den unzähligen Tunnels, von wo aus man von jeder noch so kleinen Nische einen letzten Blick auf den See erhascht und wehmütig denkt: Gardasee, ich komme wieder!

Pilates – Stark auf die sanfte Art

7. Juni 2009 Keine Kommentare

Nahezu jedem, der sich mit Fitness und Wellness beschäftigt, ist Pilates ein Begriff. Diese Trainingsform sieht so entspannend aus – ist aber höchst effizientes Training für Ihre Tiefenmuskulatur. In vielen Instituten und Studios ist Pilates heute nicht mehr aus den Kursprogrammen wegzudenken – doch wo liegen die Wurzeln und was steckt dahinter?

Deutscher Erfinder und Namensgeber

Ein junger Deutscher sah sich von frühester Kindheit an mit unheilbaren Erkrankungen des Bewegungsapparats konfrontiert. Doch anstatt sich selbst zu bemitleiden, kämpfte er gegen sein Schicksal und entwickelte Übungen, die ihm später zu Ruhm und Bekanntheit verhelfen sollten. Joseph Pilates (1880-1967) wanderte zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach Amerika aus, eröffnete sehr bald sein erstes eigenes Trainingsstudio und blieb stets folgendem Leitsatz treu: Alle Kraft kommt aus der Körpermitte. Bezüglich der Wirkung seines Programms behauptete er: Nach 10 Sessions fühlen Sie sich besser. Nach 20 sehen Sie besser aus. Und nach 30 besitzen Sie einen neuen Körper.

Vereinigung von westlichen und fernöstlichen Trainingsmethoden

Pilates orientierte sich bei seiner Übungskreation schon früh an fernöstlichen Trainingsmethoden, wie z.B. Yoga, die auf eine fließende Atmung und eine gute Grundspannung der Tiefenmuskulatur des Rumpfs abzielen. Den größten Teil der Haltearbeit verrichtet dabei das so genannte “Powerhouse”. Hierzu zählen die schrägen und queren Bauchmuskeln, der Beckenboden, sowie die tief liegenden Rückenmuskeln. Diesen Bereich sollten Sie während des gesamten Trainings angespannt halten und den Bauchnabel nach innen ziehen. Das sanfte und dabei durchaus effektive Programm vereint westliche Präzisionstechniken mit fernöstlichen Methoden.

Pilates Neu

Nachdem sowohl der Name, als auch das Programm im Lauf der Jahre etwas in Vergessenheit geraten waren, wurde es Ende des Jahrhunderts von einigen namhaften Größen der amerikanischen Fitnessbranche wiederentdeckt bzw. neubelebt. Während das Workout zur Zeit seines Erfinders noch hölzern und statisch wirkte, legen die Instruktoren und Trainer der heutigen Pilates-Bewegung sehr großen Wert auf ein stimmiges Stundenbild mit wirkungsvoller Hintergrundmusik und Symbolen zur optimalen Übungsanleitung. So wurden die Trainingsmethoden den Anforderungen der modernen Sportmedizin angepasst. Heute gibt es ca. 500 verschiedene Übungen – für Einsteiger, Fortgeschrittene und Profis.

Was Sie vor Übungsbeginn beachten sollten

Da man sich nach einem anstrengenden, hektischen Tag nicht von einem auf den anderen Moment entspannen kann, sind folgende Vorbereitungen wichtig und hilfreich: Kommen Sie an einem Platz Ihrer Wahl zur Ruhe, und konzentrieren Sie sich auf eine harmonische Atmung. Atmen Sie tief durch die Nase in den Brustkorb ein und durch den Mund wieder aus. Dabei stabilisieren Sie Ihre Körpermitte. Versuchen Sie stets locker zu bleiben – vor allem die Schultern sollten nicht verkrampfen. Nun brauchen Sie etwas Zeit und Geduld, doch bei regelmäßigem Praktizieren ist der Benefit bei Pilates enorm: Es strafft den Körper und sorgt für Beweglichkeit, eine verbesserte Haltung, Kraftausdauer und mehr Körperbewusstsein. – Außerdem lernen Sie durch dieses Workout Körper und Geist gemeinsam kontrolliert und konzentriert einzusetzen.

Viel Erfolg dabei!

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Madeira – Wanderbare Blumeninsel im Atlantik

7. Juni 2009 Keine Kommentare

Wer einen Erholungsurlaub in einer landschaftlich überaus attraktiven Umgebung plant, wird von der Insel Madeira begeistert sein. Die zahlreichen Wanderwege, die durch Schluchten, Ebenen oder in die Berge führen, sind ein wahres Paradies für Wanderer. Entlang dieser Wanderwege begegnet man einer Artenvielfalt an exotischen Pflanzen, die ihresgleichen sucht. Eine Entdeckungsreise durch die Flora von Madeira bleibt seinen Besuchern ein Leben lang im Gedächtnis.

Besondere Hotels auf Madeira

Madeira bietet Unterkünfte für jeden Geldbeutel. Von der Privatpension bis zum noblen 5-Sterne-Hotel – alles ist vertreten. Mag man es jedoch exklusiv, so seien die „Quintas“ empfohlen. Quintas sind ehemalige Herrenhäuser, die zu Touristenunterkünften umgebaut worden sind.

Ein ganz besonderes Hotel ist zudem das „Reids Palace“. Das Fünf-Sterne-Luxushotel in Funchal, der Hauptstadt von Madeira, gehört zu den besten Hotels der Welt. Errichtet wurde es im 19. Jahrhundert von dem Schotten William Reid und diente unter anderem schon George Bernard Shaw und Kaiserin Elisabeth von Österreich (Sissy) als Residenz. Sir Winston Churchill schrieb hier übrigens seine Memoiren.

Eine Übernachtung im „Reids“ kostet etwa 295 Euro aufwärts. Möchte man sich das nicht leisten, aber sich dennoch einen Hauch von Luxus gönnen, so man sollte sich die Teatime ab 15.00 Uhr nicht entgehen lassen. Um etwa 20 Euro kann man sich – auch als Nicht-Übernachtungsgast – zu dieser Tageszeit in gepflegter Kleidung in das „Reids“ begeben und bei Tee und Keksen den Hauch der Noblesse vergangener Zeiten verspüren.

Ausflüge

Da Madeiras Strände aus Lavagestein bestehen, ist die Insel für Badeurlauber eher bedingt geeignet. Obwohl das Klima sehr warm und – zumindest im Süden – das Meer sehr ruhig ist, gibt es für Strandtouristen geeignetere Orte. Sucht man jedoch ein besonderes Badeerlebnis, sollte man sich in die Ortschaft „Porto Moniz“ begeben. Hier hat man die Möglichkeit in einem Vulkankrater zu baden, über dessen Ränder die Wellen des Atlantiks bis zu drei Meter hoch herein brechen.

Für Schwindelfreie lohnt sich auch ein Blick über den Rand der Cabo Girão, der zweithöchsten Steilklippe der Welt. Diese Klippe ist aufgrund ihrer idealen Windverhältnisse und ihrer Höhe (586m) ein beliebter Treffpunkt für Paragleiter aus aller Welt.

Möchte man sich in die Berge begeben, hat man die Wahl, sich in gewissem Maße auf eigene Faust durch zuschlagen oder professionelle Bergführer anzuheuern. Es gibt leichte bis mittelschwere Bergwanderwege von der Achada do Teixeira aus. Oder man wählt die etwas härteren Touren der Alpinschule Innsbruck, die einem schon einiges mehr abverlangen. Auf jeden Fall ist es eher ratsam, sich nie ohne Führer in das Berggelände begeben, da die tiefen Schluchten Madeiras sehr tückisch sein können.

Die Hauptstadt Funchal bietet übrigens nicht sehr viele reizvolle Punkte für Touristen. Erwähnenswert ist hier jedoch der botanische Garten am Monte Funchal, der in den Blütezeiten (Februar bis Oktober) einen Besuch wert ist.

Kulinarisches

Die außergewöhnlichste kulinarische Spezialität auf Madeira ist der schwarze Degenfisch, der in der Landessprache „Espada“ genannt wird. Als gebratenes Filet, meist mit halbierten Bananen serviert, ist dieser Fisch eine echte Delikatesse. Da das Vorkommen dieses Fisches sehr begrenzt ist, kann man nur auf Madeira oder in Japan in den Genuss dieses schwimmenden Leckerbissens kommen.

Die ideale Alternative zu den Alpen

Wem die Alpen schon zu eintönig oder zu überlaufen sind, sollte sich unbedingt für eine Durchwanderung Madeiras entscheiden. Das portugiesische Eiland bietet eine Fülle an Landschaftsformationen wie es wohl keine andere Insel vermag. Für romantische Gemüter scheint die Wanderung durch die üppige Blumenpracht sicherlich wie eine Reise ins Paradies.

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Santorin – Vulkanische Perle der Ägäis

7. Juni 2009 Keine Kommentare

Wer einmal einen besonderen Augenschmaus erleben möchte, sollte sich einen Besuch auf der griechischen Insel Santorin gönnen. Dieses rund 71 km2 große Paradies in der Ägäis ist die südlichste Insel der Kykladen. Sie liegt ca. 100 km nördlich von Kreta und zählt rund 9.700 Einwohner. Die höchste Erhebung – der Eliasberg (575 m) – besteht aus Marmor und Tonschiefer. Eine interessante Entstehungsgeschichte ist aber längst nicht alles, was dieses wunderschöne Fleckchen Erde zu bieten hat. Tauchen Sie ein in eine faszinierende Welt aus Geschichte, Vulkanismus und Traumstränden.

Die Entstehung der „Vulkaninsel“

Santorin ist die mit Sicherheit bekannteste und zugleich faszinierendste Insel der Kykladen. 300 Meter hohe Kraterwände – die Restkörper eines gigantischen Vulkans – ragen aus dem tiefblauen Meer dem Himmel entgegen. Kleine, weiße Häuser schmiegen sich an den Kraterhang – die Orte Fira und Oia. Das beeindruckende Panorama lässt sich auch wunderbar von Schiffen aus erleben. Sowohl die einzigartige Architektur, als auch die Mischung aus Farben und Licht verleihen Santorin nicht nur eine atemberaubende Schönheit, sondern machen diese Insel auch zu einem für den Tourismus unentbehrlichen Juwel.

Vor rund 4000 Jahren ereignete sich hier eine der schlimmsten Vulkankatastrophen der Menschheitsgeschichte. Nach einer jahrhundertelangen Ruhepause erwachte der Vulkan mit einem verheerenden Ausbruch wieder zum Leben. Die Auswirkungen sind noch heute mit bloßem Auge nachvollziehbar. So wurde die Gestalt der Insel völlig verändert: Aus einem fast geschlossenen Ring sind nur drei Bruchstücke übrig geblieben. Doch neben der Zerstörung durch den Vulkanausbruch werden weitere schwerwiegende Folgen wie Flutwellen, Ascheregen, Missernten und Erdbeben für den damaligen gesamten östlichen Mittelmeerraum vermutet.
In historischer Zeit haben sich durch unterseeische Ausbrüche im Meer in der Mitte des ehemaligen Vulkanes neue Eruptionskegel gebildet. Eine davon – die „Insel“ Nea Kaimeni – stößt heute noch fortwährend Schwefeldämpfe aus.

Wunderschönes Juwel mit den meisten Sonnenstunden Griechenlands

Bereits im Altertum wurde Santorin „Kallisti“ – die Allerschönste – genannt. Danach folgte der Name Thera und seit der Zeit der Kreuzfahrer schließlich Santorin. Das an der Westküste liegende Thira ist der Hauptort der sichelförmigen Insel. Erkennbar ist Thira an den niedrigen, weißen Häusern – dem typischen Baustil auf Santorin. Neben der Hauptstadt Thira sind vor allem die Orte Kamari und Perissa bei den Badeurlaubern sehr beliebt.

Wer sich für einen Aufenthalt auf der „Vulkaninsel“ entschieden hat, kann sich doppelt freuen. Neben optischen Highlights weist Santorin – wie alle Inseln der Kykladen – die meisten Sonnenstunden Griechenlands auf. Im Zeitraum Juli bis September ist kaum mehr als ein Regentag pro Monat zu verzeichnen. Im August erreicht die Quecksilbersäule bis 29 Grad Celsius, der Höchststand der Wassertemperaturen liegt bei 25 Grad Celsius – ebenfalls im August. Von Dezember bis Februar herrscht Regenzeit, mit durchschnittlich neun Tagen Regen pro Monat und ca. 11 Grad Celsius.

Rom – Spannender Kulturtrip durch die Ewige Stadt

7. Juni 2009 Keine Kommentare

Rom – Italiens Hauptstadt und Sitz des Vatikan – stellt sich nicht nur für fromme Katholiken und Papstanhänger als interessantes Reiseziel dar. Mit seinem umfangreichen kulturellen Angebot und dem mediterranen Flair ist die „Ewige Stadt“ ein Erlebnis für Kulturinteressierte, aber auch für Reisende, die einfach nur einmal die südländische Atmosphäre dieser faszinierenden Stadt spüren möchten.

Großartiges Angebot an kulturellen Schätzen

Wo beginnt man am besten? Am bekanntesten ist wohl der Petersdom, die Grabeskirche des Apostels Simon Petrus. Wer sie betreten möchte, muss allerdings drauf achten, seine Schultern zu bedecken und keine kurzen Hosen zu tragen. Von der Kuppel des Petersdoms bekommt man zudem einen wunderschönen Blick über Rom, der sich mehr als lohnt. Ist man gut zu Fuß, kann man sich einige Euros sparen und die Treppen hinauf zur Kuppel dem Lift vorziehen.
Unweit vom Petersplatz hebt sich die in ihrer Architektur wohl einzigartige Engelsburg empor. Einst Grabmal und später Gefängnis ist sie mit St. Peter durch einen überdachten Korridor, dem „Passetto di Borgo“, verbunden.
Was bei einem Rom-Trip auf keinen Fall fehlen darf, ist ein Besuch des Fontana di Trevi. Der im 18. Jhdt. von Nicolo Salvi entworfene Felsbrunnen mit einem römischen, von Seepferden gezogenen Rennwagen an der Hand Neptuns zieht täglich Tausende von Besuchern an. Am Fontana di Trevi ist man wirklich nie allein. Die Legende besagt, wenn man eine Münze über die linke Schulter in das Wasser des Brunnen wirft, wird man wieder einmal nach Rom zurück kehren. Die Eissalons vor Ort verkaufen übrigens köstliches Eis in Tüten. Schon allein dieser Umstand lässt einen immer wieder an den Brunnen zurückkehren…
Ein weiteres absolutes Muss während eines Rom-Trips ist die Besichtigung des Kolosseums. Das ehemals als Amphitheater gedachte Gebäude war Schauplatz spannender Kämpfe todesmutiger – mehr oder weniger freiwilliger – Gladiatoren. Das Kolosseum beinhaltet zudem eine Ausstellung mit Exponaten aus der römischen Geschichte, die man sich gesondert ansehen kann. Unbedingt auf der Liste des geneigten Rom-Reisenden sollte ebenso die Spanische Treppe stehen. Die imposante aus 138 Stufen bestehende Treppe samt dem Vorplatz Piazza di Spagna und der Kirche, zu der sie führt, ist ein beliebter Treffpunkt der Touristen wie auch Einheimischen.
Beabsichtigt man die Vatikanischen Museen zu besichtigen, so empfiehlt es sich, einen halben oder gar ganzen Tag dafür ein zu planen. Die Vatikanischen Museen beherbergen eine der wichtigsten und größten Sammlungen der Welt. Sie zeigen nicht nur Altertümer aus Äqypten und Assyrien, der klassischen Antike und aus dem Italien vor der Römerzeit, sondern auch frühchristliche und mittelalterliche Exponate bis hin zur zeitgenössischen Kunst. Alleine die Sixtinische Kapelle, die einen Teil der Vatikanischen Museen darstellt, ist es wert, sich ausreichend Zeit zu nehmen.
Wer sehen will, wie und wo Johann Wolfgang von Goethe in der Zeit von 1786 bis 1788 gelebt hat, kann die Räumlichkeiten der „Casa di Goethe“ an der Via del Corso besichtigen. Das von Deutschen geführte Museum gibt Aufschluss über Goethes Aufenthalt und Wirken in Italiens Hauptstadt.
Mit diesen bekanntesten Sehenswürdigkeiten des alten Rom sind noch lange nicht alle sehenswerten Kulturstätten aufgezählt. Zahlreiche Katakomben, interessante Museen, imposante Kirchen, Monumente, Obelisken und herrschaftliche Villen nennt die Stadt ihr Eigen, bereit, von faszinierten Reisenden entdeckt, erobert und bestaunt zu werden.

Rom hat eigentlich immer Saison

Die beste Reisezeit ist Reiseführern zufolge das Frühjahr und der Herbst. Die Hitze des Sommers könnte vielen Reisenden zu schaffen machen und mit dem Argument, dass die Museen und andere Sehenswürdigkeiten weniger überfüllt wären, liegt man oft falsch. Auch an heißen Sommertagen steht man nicht alleine in der – gottlob größtenteils klimatisierten – U-Bahn und von fehlenden Warteschlangen an den Touristenzentren kann keine Rede sein. Zu Ostern ist die heilige Stadt definitiv sehr überlaufen, aber auch im Jänner kann es passieren, dass man nicht der einzige Reisende ist – im Gegenteil. Rom hat also immer Saison.

Drei Tage Rom sind bei der Menge an Sehenswürdigkeiten und kulturellen Schätzen eindeutig zu wenig. Für Kulturgenießer wäre daher ein einwöchiger Aufenthalt ideal. Schon alleine die manchmal längeren Wartezeiten beim Einlass in die Museen und anderen Sehenswürdigkeiten Roms, lassen eine Schnelltour nicht zu. Man benötigt schon ein wenig Zeit und Geduld beim Erkunden der „Ewigen Stadt“. Mag das Anstellen auch manchmal mühsam sein, es lohnt sich auf jeden Fall!

Rom auf Schusters Rappen sehr empfehlenswert

Zu empfehlen ist die Erkundung Roms – so die Beine und das Schuhwerk mithalten – zu Fuß. Man lernt die Stadt mit all ihren Facetten genauer kennen und nimmt viel mehr von der mediterranen Atmosphäre auf. Zwar gelangt man mit der U-Bahn sehr schnell von einem Punkt zum anderen, doch bietet das Marschieren einen viel größeren Reiz. Auch eine Stadtrundfahrt mit einem Touristikbus – vor allem am Freiluftdeck – kann bei schönem Wetter ein Erlebnis sein. Im Sommer sollte man sich allerdings unbedingt den Kopf mit einer Kappe oder ähnlichem Kopfschutz bedecken. Zwei Stunden in der prallen Sonne spürt man aufgrund des Fahrtwindes nicht, können aber böse mit einem Sonnenstich enden.

Ausspannen am Meer

Sollte der Reisende nach einer mehrtägigen Tour durch die Kulturstätten Roms derer doch ein wenig müde geworden sein, so wird sich eine kurze Reise mit dem Zug in Richtung Meer als willkommene Abwechslung erweisen. Nach etwa einer Dreiviertelstunde Fahrt von der Station Piramide in Richtung Colombo gelangt man an den Strandort Lido di Ostia. Auf dem Bahnweg hin und retour kommt man übrigens an der sehenswerten Ruinenstadt Ostia Antica vorbei. Ist man der zerfallenen Mauern noch nicht gänzlich überdrüssig, so wird sich ein Abstecher hierher bestimmt lohnen.

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Sofortkredit

6. Juni 2009 Keine Kommentare

Reif für die Insel? Macht das Auto gerade schlapp? Oder ist es einfach Zeit für eine Generalüberholung der Wohnung? Wenn das eigene Bankkonto solche Wünsche nicht verkraftet, versprechen Sofortkredite schnelle Hilfe. Doch lassen sich mit ihnen wirklich alle Wünsche einfach erfüllen? Wie schnell man mit Geld rechnen kann und was man dafür tun muss, haben wir hinterfragt.

Schlägt man die Zeitung auf, liest man überall die Werbung, die viel Geld in Form eines Sofortkredites verspricht. Von Kreditentscheidungen innerhalb weniger Minuten oder Stunden ist da die Rede. Und von Geld in Höhe von 500 – 50000 Euro, das problemlos und schnell auf das Konto überwiesen wird – und mit dem man sich seine Wünsche endlich erfüllen kann.

Diese Werbung ist verlockend. Schließlich haben wir alle Wünsche. Und wir alle brauchen Geld, um diese Träume wahr zu machen. Aus diesem Grund werden Sofortkredite immer beliebter. Doch eigentlich verspricht dieser Begriff mehr, als er hält. Mit dem Wort ‚Sofort’ verbinden wir etwas Schnelles, Unmittelbares. Doch wer einen Sofortkredit beantragt, kann nicht schon am nächsten Tag in den Urlaubsflieger steigen.

Das einzige, was bei diesem Kredit sofort, bzw. innerhalb kürzester Zeit, passiert, ist eine vorläufige Zusage. Um die zu bekommen, füllt man wie bei jedem anderen Kredit auch Formulare aus und macht Angaben über seine persönlichen und finanziellen Verhältnisse. Oft geschieht das direkt und bequem übers Internet – denn das geht schnell. Anhand dieser Angaben vergibt dann das Kreditinstitut ein so genanntes Kredit-Rating. Fällt es positiv aus, meldet sich der Kreditgeber innerhalb kürzester Zeit, oft auch wieder per E-Mail.

Leider sind damit aber noch nicht alle Hürden genommen. Das Kredit-Rating und die daraus entstandene Zusage sind nur als vorläufig zu betrachten. Um eine endgültige Entscheidung über die Geldvergabe zu treffen, benötigen die Kreditinstitute Nachweise der Angaben, die man anfangs auf dem Formular gemacht hat. Personalausweis, Gehaltsnachweise und andere Dokumente werden zur Überprüfung benötigt.

Erst wenn der Bank alle nötigen Dokumente vorliegen, kann die eigentlich Prüfung des Kreditantrags beginnen. Ergeben sich keine Unstimmigkeiten und ist die Bonität gegeben, steht einer Geldauszahlung eigentlich nichts mehr im Weg. Das gewünschte Geld wird dann einfach auf ein angegebenes Konto überwiesen und man kann frei darüber verfügen. Vom ersten Formular bis hin zur Auszahlung kann dann ungefähr eine Woche vergehen – von daher ist der Begriff ‚Sofortkredit’ doch etwas tolerant zu betrachten.

Wie bei vielen anderen Krediten wird auch hier das geliehene Geld in Monatsraten zurückerstattet. Wie viel man wirklich zurückbezahlen muss, hängt aber letztendlich auch von den Zinsen ab. Gerade bei kurzfristigen Krediten ist der Zinssatz oft höher, als bei langfristigen Darlehen. Deshalb lohnt es sich im Vorfeld die verschiedenen Anbieter von Sofortkrediten zu vergleichen. Auch hier bietet das Internet wieder vielfältige Möglichkeiten.

Wer sich Wünsche erfüllen möchte und nicht noch Wochen darauf warten will oder kann, für den ist der Sofortkredit eine tolle Alternative zu herkömmlichen Ratenkrediten. Durch die schnelle vorläufige Zusage kann man einfacher planen. Auch die niedrigen Zinsen sind sehr verlockend und machen eine Entscheidung um einiges leichter. Dem nächsten Urlaub oder Auto steht also nicht mehr wirklich viel im Weg!

Abnehmen beginnt im Kopf!

6. Juni 2009 Keine Kommentare

Das Frühjahr steht vor der Tür und mit ihm, wie jedes Jahr, die lästige Frage: Wie nimmt man dauerhaft ab, ohne ständig an Diäten denken zu müssen? Oft verschlimmert schon der Gedanke an eine Diät das Essverhalten. Beim morgendlichen Gang auf die Waage werden die Sünden der vergangenen Feiertage unweigerlich sichtbar. Wie also soll man es schaffen, Magenknurren, Heißhunger und Motivationsprobleme in den Griff zu bekommen? Damit der wichtigste Abnehmfaktor, der Kopf, mitspielt, gibt es einige Tipps und Kniffe. Aber am wichtigsten ist es ein gesundes Körpergefühl für seinen eigenen Körper zu bekommen und somit ein ungesundes Essverhalten zu vermeiden.

Die Psyche muss stabil gehalten werden!

Am wirkungsvollsten ist es, sich erst mal Gedanken darüber zu machen, was man verändern kann und was man erreichen möchte. Die Ziele sollte man sich schriftlich festhalten, wenn möglich mit einem derzeitigen Foto, gut sichtbar an den Kühlschrank hängen. Das weiß man, wie man nicht mehr aussehen möchte.

Doch überstürzen darf man beim Abnehmen nichts. Nur wer langsam abnimmt und seine Ernährung dauerhaft umstellt, kann langfristige Erfolge verzeichnen. Außerdem bildet sich beim langsamen Abnehmen, kombiniert mit etwas Sport, die Haut auch besser zurück und die unschönen Hautlappen entstehen erst gar nicht. Man soll sich Etappenziele setze und bei deren Erreichen sich ruhig mit etwas lange Gewünschtem belohnen. Zum Beispiel mit einem Theaterbesuch oder einer Kosmetikbehandlung. Schließlich hat man sich das verdient und streichelt damit seine Psyche.

Um nicht immer ans Essen denken zu müssen, sollten Sie sich einen mentalen Ausgleich suchen. Lange Spaziergänge an frischer Luft regen zudem die Fettverbrennung an und versorgen den Organismus mit Sauerstoff. Ein spannendes Buch lässt einen erst gar nicht ans Essen denken.

Hören Sie in sich hinein und lernen Sie die Anzeichen für wirklichen Hunger wieder zu erkennen. Oft ist es doch nur der Appetit, der uns Unmengen verdrücken lässt. Wer das natürliche Sättigungsgefühl wieder findet, wird mit Gewichtsreduktion keine Probleme mehr haben.

Appetit auf Süßes?

Da sich der Appetit auf Süßes nur unschwer vermeiden lässt, besonders nach nervenaufreibenden Arbeitstagen, sollte man Naschereien gezielt einplanen. Das hat den Vorteil, dass Heißhungerattacken vermieden werden. Genießen Sie ihr Stück Schokolade und lassen Sie es ganz langsam auf der Zunge zergehen. Packen Sie sich nur ein, zwei Stückchen ab und den Rest ganz weit weg.
Versuchen Sie statt der fettreichen Chips am Abend doch mal Reiskräcker, rohes Gemüse mit Dipp oder leckeren Gemüsesaft. Frisches Obst, klein geschnitten, isst sich zu einem schönen Fernsehfilm auch gut weg.
Bei Heißhungerattacken sind fettarme Gummibärchen eine gute Lösung. Die darin enthaltene Gelatine ist gut für Haare, Haut und Nägel und kann das Zellenwachstum regenerieren.

Wer seine Ernährung auf fettarmes Essen umstellt, sich ab und zu belohnt, ein wenig Sport treibt und nicht jeden Morgen auf die Waage hüpft, ist auf dem besten Weg langsam und dafür dauerhaft schlanker zu werden. Der Bikinifigur steht also nichts mehr im Wege!

Ratenkredite – Das Darlehen für private Bedürfnisse

6. Juni 2009 Keine Kommentare

Ob man es will oder nicht – einige Anschaffungen lassen sich im Leben einfach nicht umgehen und nicht immer hat man das Geld dafür parat liegen. Da bleibt dann nur noch der Weg zur Bank. Doch anstatt sein Konto maßlos zu überziehen, sollte man sich vielleicht mal über einen Ratenkredit Gedanken machen. Der passt sich nämlich den persönlichen Gegebenheiten an und ist sehr einfach und unkompliziert zu beantragen.

Der Ratenkredit ist ein privates Darlehen, das in vorher vereinbarten und festgelegten Raten über einen bestimmten Zeitraum zurück bezahlt wird. Die meisten Banken bieten diesen Kredit in Höhen von 2500 bis 25000 Euro an und legen Laufzeiten von bis zu 72 Monaten zur Rückzahlung des Darlehens fest. Das ist perfekt für alle, die dringend Geld für eine Anschaffung oder ähnliches brauchen, und nur begrenzte Mittel zur Tilgung des Darlehens haben.

Egal ob es die Hausbank oder eine Bank ist, bei der man kein Konto hat: Einen Ratenkredit bekommt man überall – wenn die Bonität positiv ist. Nach Beantragung des Kredits fragt die Kredit gebende Bank nämlich die Schufa ab, in der alle Kredite und vor allem die Zahlungsmoral vermerkt sind. Besteht ein negativer Schufa-Eintrag, z. B. eine lange nicht bezahlte Rechnung, wird der Kreditantrag von den herkömmlichen Banken garantiert abgelehnt.

Ist die Schufa-Auskunft positiv, steht einem Ratenkredit eigentlich nicht mehr viel im Weg. Zur Beantragung benötigt man dann nur einen Personalausweis und oft die letzten 3 Gehaltsabrechnungen. Einige Banken verlangen aber einer bestimmten Kredithöhe auch eine zusätzliche Sicherheit. Ist der Kredit zum Beispiel für ein Auto vorgesehen, kann der Fahrzeugbrief als Sicherheit bei der Bank hinterlegt werden.

Allerdings sollte man sich vor dem Abschluss des Ratenkredits mehrere Angebote geben lassen und direkt vergleichen. Der Zinssatz, der bei jedem Angebot unterschiedlich ist, kann nämlich schnell viel Geld ausmachen. Dabei setzen sich die effektiven Jahreszinsen, die bei einem Kreditangebot ausgewiesen sind, aus dem Nominalzins und den Kreditbearbeitungsgebühren zusammen. Hier kann man aber auch leicht verwirrt werden. Beträgt der Nominalzins 7% und die Bearbeitungsgebühr 2% ergibt sich nicht derselbe Effektivzins, wie bei einem Nominalzinssatz von 9% und gar keiner Bearbeitungsgebühr.

Um den Kreditnehmern bei der Entscheidung für einen Ratenkredit zu helfen, ist es den Banken vorgeschrieben, den Effektivzinssatz bei jedem Angebot zu nennen. In diesen Effektivzins fließen alle Kosten des Ratenkredites ein. Ist der Effektivzinssatz also niedrig, zahlt man im Endeffekt auch weniger für seinen Kredit. Und auch die Kosten, die mit den monatlichen Raten zu begleichen sind, sind niedriger.

Bei den monatlichen Raten sollte man genau überlegen, was für die persönlichen Verhältnisse das Beste ist. Kreditlaufzeiten von 72 Monaten sind aufgrund der geringeren Raten verführerisch, allerdings muss man dann auch mehr Zinsen bezahlen, da diese ja auf die Gesamtlaufzeit gerechnet werden. Höhere Monatsraten bei einer kürzeren Laufzeit können also günstiger sein, wenn man auch wirklich die Möglichkeit hat, sie ohne Probleme zu begleichen.

Der Ratenkredit ist also eine gute Möglichkeit sich Wünsche zu erfüllen oder Notwendiges anzuschaffen. Da er nicht zweckgebunden ist, eignet er sich für viele Dinge. Ein Vergleich der Konditionen ist aber auf jeden Fall anzuraten, damit man letztendlich nicht zuviel bezahlt.

Das perfekte Fernsehbild – HDTV

27. Mai 2009 Keine Kommentare

Vorbei sind die Tage der Flimmerkiste, dem HDTV-Standard gehört die Zukunft und sorgt damit für Fernsehbilder, die noch nie eine solche Qualität erreicht haben. Neue und weitestgehend vereinheitlichte Technik machen dieses Augenerlebnis möglich.

Frühere Versuche für hochauflösendes Fernsehen

Der Traum vom hochauflösenden Fernsehen wurde schon lange geträumt und Wissenschaftler wie Hersteller von Fernsehgeräten arbeiteten seit vielen Jahren fieberhaft an der Umsetzung. Schon seit den 1980er Jahren wurden immer wieder Systeme vorgestellt, die das hochauflösende Fernsehen zwar ermöglichten, aber zu teuer oder zu aufwendig machten. So war eine Verbreitung des technischen Know-How unter den Herstellerfirmen schon nicht mehr interessant und jedes frühere System zum Scheitern verurteilt.

HDTV ist auf dem Weg

Mit HDTV konnte schließlich ein Standard geschaffen werden, der in ganz Europa und Amerika Anwendung findet. Zwar ist die Umsetzung noch immer aufwendig und teuer, zugleich aber durch die vollständige Digitalisierung sämtlicher Prozesse so günstig wie kein System zuvor. Die Durchsetzung als Standard schafft die Voraussetzungen für die HDTV-Darstellung von Fernsehsendungen und Filmen auch aus dem Ausland.
Derzeit arbeiten die deutschsprachigen Fernsehsender mit Hochdruck daran, ihr Programm Stück für Stück auf HDTV umzustellen. Da eine Umstellung auf der Senderseite große Kosten verursacht, werden noch ein paar Jahre ins Land gehen, bis durchgängig in HDTV übertragen wird.

Andere Länder sind schon weiter

Vor allem in anderen Europäischen Ländern ist man in punkto HDTV schon deutlich weiter. Als Pionier kann vor allem Kroatien genannt werden. Hier hat man von Anfang an auf den Standard HDTV gesetzt und sendet schon heute das gesamte Programm in hochauflösenden Bildern. Auch die Tatsache, dass noch längst nicht alle Zuschauer die volle Auflösung aufgrund älterer Geräte erleben können, hat dieses Vorhaben nicht gehindert.
Alle neuen Fernsehgeräte, die in den vergangenen Jahren auf den Markt gekommen sind, können das Format mehr oder weniger gut wiedergeben. Geräte mit dem Vermerk „HD-Ready“ können zwar das Format als solches wiedergeben, aber nicht mit der vollen Bildauflösung, das können nur wirkliche HD-Geräte.

Voraussetzungen für den Empfang

Um überhaupt HDTV empfangen zu können, bedarf es einer digitalen Empfangsanlage, die die angelieferten HD-Signale über Satellit oder Kabelfernsehen entsprechend aufbereiten kann. Eine interessante Alternative, die schon heute ausgezeichnet funktioniert, bietet das Internet. Mit einem schnellen DSL-Zugang können auch auf diesem Wege Sendungen in echter HD-Qualität empfangen werden. Experten gehen schon heute davon aus, dass sich der Empfang von Fernsehsendungen über das Internet sehr bald etablieren wird. Es wird also in einigen Jahren Standard werden, den heimischen Fernseher auch mit dem Internet zu verbinden.

Fazit

HDTV ist endlich die bezahlbare Lösung für das hochauflösende Fernsehen. Bezahlbar ist sie nicht nur für die Betreiber, sondern auch für den Zuschauer. Riesige Flachbildschirme kosten heute nicht mehr als noch vor ein paar Jahren ein guter Röhrenfernseher. Die Zukunft des Fernsehens hat also schon begonnen.

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