Daniel Craig

22. Juni 2009 Keine Kommentare

Sein Leben

Daniel Wroughton Craig wurde am 2. März 1968 in Chester, England, als Sohn eines Stahlarbeiters und einer Kunstlehrerin geboren. Er wuchs in dem künstlerischen Umfeld seines Stiefvaters Max Blond in Liverpool auf. Mit 16 Jahren zog er nach London, um sich dem National Youth Theatre anzuschließen. Craig absolvierte, wie auch seine Schauspielkollegen Ewan McGregor und Joseph Fiennes, seine Schauspielausbildung in der Kunsthochschule Guildhall School of Music and Drama. Anschließend trat er in unterschiedlichen Theaterstücken auf, wie auch in dem legendären ‚Old Vic’.

Seine Karriere

1992 begann er auch seine Filmkarriere mit einer Nebenrolle in dem Filmdrama ‚Im Glanz der Sonne’ von John G. Avilsens. Sein Bekanntheitsgrad erhöhte sich mit der Hauptrolle in der neunteiligen Miniserie ‚Our Friends in the North’. Daraufhin trat er in Produktionen wie ‚Elizabeth’ und ‚The Trench’ auf. Diese verliehen ihm auch internationale Bekanntheit und so bekam er auch Rollen in kommerzielleren und künstlerischen erfolgreichen Filmen wie etwa ‚Lara Croft: Tomb Raider’ oder ‚Road to Perdition’.

2004 erhielt er auch den europäischen Filmpreis für seine Rolle in Roger Michells‚ Die Mutter’ und feierte noch im selben Jahr einen großen Erfolg mit dem britischen Film‚ Layer Cake’. Ein Jahr darauf engagierte Steven Spielberg Craig für die Hauptrolle des jüdischen Agenten in ‚Munich’ (München). Weitere Filme: Elizabeth (1998), Ich träumte von Afrika (2000) und Sylvia (2003).

Craig und die Medien

In seiner neuesten Rolle will sich der 38-jährige hart, unberührbar und nackt geben. Die Kritik, vor allem von eingefleischten Bond-Fans, scheint ihm zugesetzt zu haben. Das Gerücht, dass ihm gleich beim Dreh der ersten Prügelszene zwei Zähne ausgeschlagen wurden und ein Arzt aus London eingeflogen wurde, verstärkt die Kritik ebenso, wie das Gemunkel um seine Unfähigkeit, mit der Gangschaltung des neuen 007-Wagens nicht umgehen könne, zunehmend. Von vielen Seiten als zu weich und ekelig kritisiert, garantieren seine Produzentin Barbara Broccoli und seine Kollegin Judi Dench (Sie spielt die Bond-Chefin ‚M’), dass dies keineswegs der Fall sei. „Seine Zähne sind ok, sein Fahrstil ist ok, er hat keinen Sonnebrand und Angst vor Wasser hat er auch nicht. Wir sind dieses Theater um die Neubesetzung jedes neuen Bonds bereits gewöhnt.“ (B. Broccoli)

Die Aufregung um Daniel Craig als neuen Bond ging so weit, dass ihm die britische Boulevardblätter den Spitznamen James Bland gaben, was soviel wie James Langweilig bedeutet. Doch Ex-Bond Pierce Brosnan, Sean Connery und Roger Moore verteidigen ihren neuen Nachfolger ebenso, wie die beiden Bond-Bösewichte Christopher Lee und Toby Stephens. Doch nicht nur die Prominenz gibt ihm Rückendeckung. Auch viele James Bond-Fans sehen in Craig die Chance zur Rückkehr zu den Originalromanen von Ian Fleming.

Craig Privat

In seinem Privatleben schien sich eine Zeit lang auch einige Prominenz herumzutreiben. Zeitweise mit der deutschen Schauspielerin Heike Makatsch erblickt, soll er auch eine Beziehung mit dem Fotomodell Kate Moss gehabt haben. Die Tatsache, dass sich Craig sehr bei den Produzenten des neuen James Bond-Films eingesetzt hat, um für Sienna Miller die Rolle des Bond-Girls zu bekommen, ließ die Medien aufhorchen. Die Modelfreundin von Kate Moss soll im vergangenen Jahr mit Daniel eine zweiwöchige Affäre gehabt haben. Außerdem soll er auch eine Tochter aus einer früheren Beziehung haben.

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Schöne neue Fernsehwelt mit DVB-T?

22. Juni 2009 Keine Kommentare

Mit DVB-T soll alles besser werden. Aber was versteckt sich hinter der Abkürzung? Ist DVB-T wirklich das neue Überallfernsehen? Hat mein alter Fernseher ausgedient? Muss ich jetzt mehr Gebühren zahlen? Und kann nicht einfach alles bleiben wie es war? Der Artikel gibt Antworten auf diese und andere Fragen.

Zunächst einmal zum Begriff selber: DVB ist das Kürzel für Digital Video Broadcasting, also Digitale Fernsehausstrahlung. Das -T dahinter steht für terrestrisch. Terrestrischer Empfang bedeutet nichts weiter, als dass die Ausstrahlung über Funktürme erfolgt und der Empfang über eine Zimmer- oder Hausantenne. Daneben gibt es auch noch die Sendestandards DVB-S (via Satellit), DVB-C (für Kabelempfang) oder DVB-H (für mobile Geräte wie Handys).

Was bringt mir DVB-T?

Der zunächst wichtigste und einleuchtendste Punkt ist wohl die neue Programmvielfalt. Durch die Umstellung von analoger auf digitale Ausstrahlung können über die vorhandenen Übertragungskanäle statt einer Hand voll Sender über 20 ausgestrahlt werden. Bedingung für den einwandfreien Empfang ist ein Zusatzgerät, eine so genannte Set-Top-Box, die von allen namhaften Herstellern angeboten wird – schon ab 70 Euro ist der Sprung in die digitale Fernsehwelt möglich. Dieses kleine Gerät wird zwischen Antenne und Fernseher geschaltet und decodiert die digitalen Signale für auch für ältere TV-Geräte. Mehr Programme sind schön.

Gibt’s sonst noch was?

Bei DVB-T werden nicht nur Bild und Ton übertragen, auch zusätzliche Informationen finden noch Platz. Dadurch kann zum Beispiel ein elektronischer Programmführer (EPG = Electronic Programme Guide) empfangen werden, der die Fernsehzeitschrift überflüssig macht. In Zukunft sollen auch Spiele und andere interaktive Dienste über DVB-T möglich sein, so dass der Zuschauer aus seiner bisherigen passiven Rolle in eine aktive wechseln kann.

Ein weiterer Vorteil von DVB-T ist die Tatsache, dass sich jeder moderne PC zu einem Fernseher mit digitalem Videorekorder aufrüsten lässt. Dazu reicht schon ein günstiger DVB-T USB-Stick. Je nach Ausstattung und Zusatzsoftware verwandelt man seinen PC so in einen Fernseher mit digitalem Videorekorder und kann seine Lieblingssendung einfach aufzeichnen und Werbung problemlos aus Spielfilmen herausschneiden. Viele moderne Computer haben auch schon eine TV-Karte für DVB-T-Empfang eingebaut.

Kann ich nicht einfach weiter analog fernsehen?

Das analoge terrestrische Fernsehen hat in den letzten Jahren gegenüber dem Kabel- und Satellitenfernsehen immer mehr an Boden verloren: zu wenig Programme, zu wenig Möglichkeiten. Mit DVB-T wird terrestrisches Fernsehen wieder zu einer attraktiven Alternative. Für das analoge Fernsehen bedeutet das allerdings das Aus. In den nächsten Jahren werden immer mehr analoge Sender abgestellt werden – auch, um Übertragungsfrequenzen für immer mehr digitale Sender freizugeben. Denn das Frequenzspektrum reicht nicht aus, um analog und digital zugleich in vergleichbarer Qualität zu senden. Darum wird das digitale terrestrische Fernsehen das analoge Schritt für Schritt ablösen.

Fazit:

Die Zukunft des Fernsehens ist digital – (fast) überall Momentan ist DVB-T noch nicht in ganz Deutschland in ausreichender Signalstärke zu empfangen. In Ballungsräumen und Großstädten reicht meist eine kleine Zimmer- oder Stabantenne, in Randgebieten hingegen ist eine Dachantenne erforderlich. Und einige weiße Flecken auf der Sendekarte gibt es auch noch. Doch auf lange Sicht führt kein Weg an DVB-T vorbei, wenn man eine Alternative zu Kabel- oder Satellitenfernsehen sucht. Und beim mobilen Empfang unterwegs ist das digitale (fast) Überallfernsehen mit seinen neuen Möglichkeiten wirklich ungeschlagen.

HDTV – Das Fernsehen der Zukunft?

22. Juni 2009 Keine Kommentare

Die Technik schreitet unaufhaltsam voran – besonders in der Unterhaltungselektronik. Neue Bildschirmtechniken und digitale Frequenzen ermöglichen immer besseren Seh-Genuss. Zu den neuesten Trends zählt HDTV, das auch häufig als Fernsehen der Zukunft beworben wird. Doch was verbirgt sich hinter diesen vier Buchstaben? Und ist es wirklich so neu, wie wir denken?

Die Zukunft ist digital, darüber sind sich alle einig. Ob bei Kameras oder anderen Unterhaltungsmedien, überall liest man davon, dass veraltetet Analog-Techniken endlich ausgedient haben. In diesem Zusammenhang taucht auch immer wieder die Abkürzung HDTV auf, die ein besseres Fernsehen verspricht. HDTV steht dabei für High Definition TV und bezeichnet einen weltweiten digitalen TV-Standard, der im Breitwand-Format mit scharfen Konturen, satten Farben und einer beeindruckenden Tiefenschärfe die Augen der Zuschauer verwöhnt.

Das sind viele Versprechen, die dem Verbraucher gemacht werden. Doch worauf begründen sich diese Versprechen? Derzeit ist bei uns in Europa bei Fernsehgeräten der PAL-Standard verbreitet. Er verfügt über eine Auflösung von 576 Zeilen vertikal und 720 Linien horizontal, sowie eine 50 Hz Bildwiederholrate. Im amerikanischen Raum hingegen ist der NTSC-Standard verbreitet, der unserem sehr ähnelt, aber eine nicht ganz so gute Qualität aufweist.

Schlauer sind wir jetzt aber noch nicht unbedingt, denn mit diesem Fach-Chinesisch wissen wohl die wenigsten etwas anzufangen. Fakt ist allerdings, dass die Auflösung wohl der Schlüssel zum Fernsehgenuss ist, denn die Auflösung bestimmt den Detailreichtum des Bildes. Dann gibt es noch die Bildwiederholfrequenz, die für ein flimmerfreies Bild zuständig ist. Die Angabe der Hertz-Zahl sagt dabei aus, wie oft pro Sekunde ein Bildsignal geliefert wird.

Beim europäischen PAL-Standard sind es 50 Hz, sprich pro Sekunde werden 50 Bildsignale übermittelt. Die Signale sind allerdings nicht mit Bildern gleichzusetzen, denn der PAL-Standard beinhaltet außerdem das Halbbildverfahren und sendet so nur 25 Bilder pro Sekunde, da immer nur jede zweite Bildzeile verändert wird. Wir sehen also 50 Mal in der Sekunde ein halbes Bild. Zum Glück haben wir aber träge Augen und außerdem leuchten die Bildpunkte immer etwas nach, so dass die verzehrten Bilderhälften für uns zu einem ganzen Bild verschmelzen. Das Verfahren bezeichnet man dann als ‚interlaced’ – alternativ spricht man dann noch von ‚progressive’ wenn volle Bilder angezeigt werden.

Bei HDTV gibt es theoretisch vier verschiedene Formate:

  • t20p (progressive)
  • 1080i (interlaced)
  • 1125i (interlaced)
  • 1250i (interlaced)

Wir sprechen hier von der Theorie, da man sich bisher noch nicht darüber geeinigt hat, welches Format sich durchsetzen soll. Im Gespräch sind bisher das Format 720p und 1080i. Die Produktions- und Sendehardware, sowie die Empfangsgeräte sind bis auf einige wenige Ausnahmen auf beide Formate ausgelegt. So müssen die Anschaffungen für HDTV mit ein bisschen Glück nicht zweimal vorgenommen werden.

Die Anschaffungen sind es übrigens auch, die heute noch vielen Kopfzerbrechen bereiten. Damit man die Qualität von HDTV nämlich auch wirklich nutzen kann, sind besonders auf Seiten der Programm-Anbieter einige Investitionen notwendig. Kameras, Tonträger und auch Übertragungstechniken müssen hier für viel Geld auf den neuesten Stand gebracht werden.

Aber auch im privaten Bereich, also beim Zuschauer, sind oft Neuanschaffungen von Nöten. HDTV kann zwar theoretisch über Kabel und Satellit empfangen werden, aber aufgrund der geringen Bandbreite im Kabelnetz ist noch nicht sicher, ob ein Kabelempfang wirklich möglich ist. Besitzer von Sat-Anlagen, solange diese schon digital sind, haben hier also bisher die Nase vorn.

Neben der digitalen Sat-Schüssel benötigt man zum Empfang von HDTV als erstes einen DVB-S-Receiver, der HDTV-fähig ist. Hinzu kommt, dass nicht jeder normale Fernseher HDTV verarbeiten kann. Also muss auch das Display HDTV-tauglich sein. Auch hier könnten es zwar wieder 16:9- oder Rückprojektions-Fernseher sein, die man einsetzen kann – in der Praxis setzen sich allerdings Plasma-, LCD-Fernseher und Projektoren durch. Die Industrie nutzt das aus und bewirbt viele Fernseher mit dem Zusatz ‚HDTV-tauglich’, aber das entspricht nur selten der Wahrheit.

Aus diesem Grund hat im Januar 2005 die in Brüssel ansässige EICTA (European Information & Communications Technology Industry Assocciation) die Spezifikationen für ein HDTV-Gütesiegel veröffentlicht, das die Bezeichnung ‚HDTV-Ready’ trägt. Auch ASTRA, der große europäische Satelliten-Betreiber, möchte die Fernsehzuschauer nicht hinters Licht führen lassen. Deshalb wurde schon im Jahr 2004 das ‘European HDTV-Forum’ ins Leben gerufen, das ebenfalls ein Logo als Erkennungszeichen für HDTV-fähige Geräte vergibt.

So sollen die Zuschauer also für die neue Technik gewappnet werden, die eigentlich aber gar nicht so neu ist. Bereits Ende der 80er Jahre hat die EU-Kommission eine Entscheidung zur baldigen Einführung von HDTV getroffen. Steuergelder in großer Höhe wurden als Fördermittel in ein Projekt gesteckt, das allerdings auf die analoge Technik vertraute. Als irgendwann bemerkt wurde, dass man ohne Digital-Technik nicht wirklich weiter kommt, waren die Gelder aufgebraucht und das Projekt wurde eingestampft. Nach dieser Pleite traute sich dann niemand mehr an das Thema heran.

In der bis heute verstrichenen Zeit wurde der HDTV-Standard allerdings schon weltweit (bis auf Afrika) erfolgreich eingeführt. In der ganzen Welt senden schon jetzt viele bedeutende Fernsehsender in der neuen Qualität. Europa hinkt dem ganzen noch ziemlich hinterher, doch Experten nehmen an, dass bei uns spätestens zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 der Durchbruch beim HDTV erfolgt. Schon allein um die Spiele international vermarkten zu können, muss die Aufnahme in HDTV erfolgen – und das nutzen dann bestimmt auch viele Fußball-Fans auf und bringen ihr ‚Heimkino’ auf den neuesten Stand.

Zukünftig werden wir also nicht um die HDTV-Technik herum kommen. Hoffentlich sieht das auch die Industrie ein und senkt die Preise für Empfangsgeräte und Displays so, dass sich die Geräte auch schnell verbreiten. Denn was nützt die schönste Technik, wenn sie sich keiner leisten kann?

Italienische Küche

22. Juni 2009 Keine Kommentare

Leise trällert Placido Domingo „Nessun dorma“ von Puccini im Hintergrund, der Tisch ist wunderschön angerichtet mit Kerzen, dem guten Geschirr und ein paar Weingläsern. Und ein herrlicher Duft macht sich breit im Zimmer. Die Musik, das gedämpfte Licht – es ist fast so wie in dieser Pizzawerbung aus dem Fernsehen. Ein kleinwenig Urlaubsstimmung kommt auf.

Wer Italien liebt, liebt auch die italienische Küche. Aber was ist das besondere an der italienischen Küche? Warum werden den Italienern – gleich den Franzosen – kulinarische Hochgenüsse nachgesagt?

Beim Essen geht es den Italienern nicht nur ums Sattwerden, vielmehr ist Essen für sie ein kommunikatives Erlebnis – ein Ausdruck von Lebensfreude. Die entspannte Lebensweise ist sicher ein Grund dafür, dass die Bewohner der Mittelmeerregion nicht so häufig an Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden wie wir. Die mediterrane Küche ist traditionell leicht, bekömmlich und abwechslungsreich.

Ein wichtiger Teil ist die Verwendung von frischen Kräutern. Je frischer, umso besser, egal ob Basilikum, Oregano oder Majoran – um nur ein paar zu nennen. Hochwertiges, kalt gepresstes Olivenöl ist ebenso ein grundlegender Bestandteil der italienischen Küche, und wir wissen alle, dass es reich an ungesättigten Fettsäuren ist. Die Verwendung von frischem Obst und Gemüse ist wohl ebenso ein Merkmal der italienischen Küche, und ein Grund warum sie uns nicht nur gut bekommt, sondern auch außerordentlich gut schmeckt. Die meisten Gerichte sind im Prinzip sehr einfach herzustellen – und finden deshalb besonderen Anklang in der Küche gestresster Mütter.

Ein italienisches Menü beginnt in der Regel mit Antipasti – die italienische Vorspeise. Dafür eignen sich fast alle Gemüsesorten wie Paprika, Tomaten, Zucchini, Pilze oder Bohnen, welche in Öl mit Gewürzen eingelegt oder einfach in Öl gebraten werden. Dann kalt servieren. Kleine Häppchen und leckere Snacks eignen sich ebenso als Antipasti. Ein Vorschlag wäre hierfür Bruschetta mit Tomate: Dafür wird zunächst Ciabatta in Scheiben geschnitten und im Toast oder auf dem Grill hellbraun geröstet. Inzwischen überbrüht man Fleischtomaten mit kochendem Wasser, zieht die Schale ab und befreit sie von den Kernen. Das Fruchtfleisch wird fein gewürfelt. Nun schneidet man Lauchzwiebeln in feine Ringe und mischt diese unter die Tomatenwürfel. Mit Oregano, frischen Basilikum, Pfeffer und Salz würzen. Die warmen Ciabattascheiben werden mit einer halbierten Knoblauchzehe ab¬ge¬rieben und mit etwas Olivenöl bestrichen. Die Tomatenmischung dünn auf die Ciabattascheiben streichen und möglichst warm servieren.

Danach geht es ganz entspannt an den Hauptgang, sei es nun eine Pizza, Pasta oder frischer Fisch. Hier ein Beispiel für ein Hauptgericht für vier Personen: 250 g Garnelenschwänze, 2 Schalotten, 2 EL Olivenöl, 4 Knoblauchzehen, 3 kleine Zucchini, 2 rote Chilischoten, Basilikum, 2 EL Brandy oder Cognac, 100 g Sahne, Salz, Pfeffer, 400 g feine Bandnudeln. Die Garnelen gibt man in eine Schüssel und überbrüht sie mit kochendem Wasser, nach einer Minute abgießen und mit kaltem Wasser abspülen. Schalotten fein würfeln und in Öl andünsten, fein gehackten Knoblauch zufügen. Die Zucchini längs in kurze, dünne Stifte schneiden. Kurz mitdünsten. Chilis fein würfeln und hineinstreuen, Basilikum schneiden und mitköcheln lassen. Die Garnelen noch hinzufügen, zwei Minuten dünsten, salzen und pfeffern. Mit Cognac aufgießen, sofort anzünden und abbrennen lassen. Die Sahne dazugeben und kräftig aufkochen lassen. Schließlich mit etwas Nudelwasser zur gewünschten Konsistenz bringen. Die tropfnasse Pasta untermischen, auf vorgewärmten Tellern anrichten und mit Basilikum garnieren.

Ob Pasta mit Sauce, Pizza lecker belegt oder als Calzone, Risotto mit Meeresfrüchten oder Pilzen – es ist für jeden Geschmack etwas dabei – von einfach bis teuer und extravagant. Die Italiener sind Genießer, und das merkt man an ihrer Küche. Der wichtigste Eiweißlieferant in der Mittelmeerregion ist übrigens Fisch. Auch hier gilt „je frischer, umso besser“.

Und was passt besser zu Pasta & Co als ein Gläschen Rotwein? In Maßen genossen ist er Medizin und wirkt sich äußerst positiv auf Herz und Kreislauf aus. Grund dafür sind die darin enthaltenen Polyphenole, welche das LDL-Cholesterin unschädlich machen, durchblutungsfördernd wirken – und sogar die Entstehung von Tumoren hemmen können.

So, nun haben wir den Hauptgang hinter uns, wir kommen zum Dessert – Paradebeispiel: Das Tiramisu. Von all den italienischen Süßspeisen ist mir diese mit Abstand die Liebste, und ganz leicht herzustellen. Die Zubereitungsart ist sehr unter¬schiedlich und hat zumeist mit dem Original nicht mehr viel zu tun. Um einer Salmonellen¬vergiftung vorzubeugen, bevorzuge ich das Beimengen von Eierlikör anstatt von rohen Eiern. Dafür erspare ich mir jede weitere Zugabe von Alkohol, und es schmeckt meines Erachtens genauso gut. Das Original jedoch stellt man so her: Für die Zabaione – eine Wein¬schaum¬creme – 2 Eigelb, 4 EL Zucker, 4 EL Marsala – das ist ein sizilianischer Wein – in eine Schlagschüssel geben und im heißen Wasserbad steif schlagen. 200 g Mascarpone mit 3 Eigelb, 2 EL Zucker, Vanillemark und 2 EL Marsala gut verrühren. Die Zabaione unterheben. Zehn Löffelbiskuits mit Espresso tränken, in eine Form legen, die Creme darüber geben und dick mit Kakao bepudern. Im Kühlschrank ein paar Stunden ruhen lassen.

Abschließend kann ich die italienische Küche nur empfehlen. Sie ist abwechslungsreich, enthält viele Vitamine, und macht richtig gute Laune. Die meisten Zutaten bekommt man heutzutage in jedem Supermarkt und somit sind sie für jedermann leicht erhältlich. Dazu noch das richtige Ambiente gezaubert, ob nun zu zweit, oder mit Freunden, die einem dann beim netten Plausch kochen helfen – und das bloße Kochen zur Nahrungsaufnahme wird zum genussvollen Erlebnis. In diesem Sinne: Buon appetito!

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Ingwer – scharfe Wurzel

22. Juni 2009 Keine Kommentare

Mit dem gestiegenen Interesse an Asien, Ayurveda und orientalischer Küche ist eine unscheinbare Wurzel als Küchengewürz ins Blickfeld gerückt: Ingwer. Zingiber officinale, wie die Pflanze lateinisch genannt wird, stammt aus Südostasien und wird seit der Antike in der asiatischen wie indischen traditionellen Medizin und als schmackhaftes Gewürz in der Küche verwendet.

Heutzutage wird Ingwer auch beispielsweise in Brasilien und Afrika angebaut, mit etwas Glück kann man die dekorative Pflanze mit den schilfartigen langen schmalen Blättern und gelben Blüten auch in einem Blumentopf auf dem heimischen Balkon selbst aus einem Wurzelspross ziehen.

Die frische Wurzel ist knollig und verzweigt. Sie hat eine hellbraune Rinde, das Mark ist hellgelblich. Die Ingwerwurzel ist reich an ätherischen Ölen. Sie verleihen dem Ingwer einen leicht zitrusartigen Duft, eine brennende Schärfe und Heilkräfte. Die so genannten Gingerole, harzige Bestandteile, erzeugen den scharfen Geschmack.

Ingwer stärkt das Immunsystem und hilft bei Übelkeit, die von verschiedenen Ursachen herrührt. So kann Ingwer beispielsweise bei Schwangerschaftsübelkeit eingesetzt werden, zählt zu den am besten wirkenden Mitteln gegen Seekrankheit oder Übelkeit beim Autofahren (Reisekrankheit) und hilft sogar gegen Schwindelgefühle.

Im Fernen Osten schätzt man Geschmack und Heilkraft der Ingwerwurzel schon seit mehr als 3.000 Jahren. Die Wunderknolle enthält nicht nämlich nicht nur leckere Geschmacksstoffe, sondern ist reich an Mineralien und Vitaminen.

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) rechnet Ingwer dem Element Metall zu und nutzt ebenfalls seine wärmenden Eigenschaften. Er soll Lungen- und Dickdarmmeridian sowie das Nieren-Yang stärken.

Dank seiner kreislaufstimulierenden, wärmenden Wirkung und dem positiven Einfluss auf das Nieren-Yang wird ihm außerdem eine aphrodisierende Wirkung zugeschrieben. Kein Wunder, denn in der TCM wird die Nierenenergie als für ein gutes Sexualleben außerordentlich wichtig angesehen. Ingwerbonbons oder kandierte Ingwerstückchen sind also nichts für Kinder, sondern eine spezielle Leckerei für Erwachsene.

In der klassischen indischen Medizin, dem Ayurveda, wurde und wird die Ingwerwurzel als verdauungsförderndes Mittel zur Stärkung von ‚Agni’, dem Verdauungsfeuer, genauso benutzt wie als kreislaufstärkendes Mittel. Als schleimlösende Medizin wurde er gegen Erkältungskrankheiten eingesetzt, außerdem als entzündungshemmendes Fieber- und Schmerzmittel.

Aber auch in Europa ist Ingwer schon lange für seine heilenden und geschmacklichen Qualitäten bekannt: Im 16. Jahrhundert wusste etwa Michel de Nostradamus, der provençalische Apotheker und Arzt, berühmt geworden durch seine Prophezeiungen, die Ingwerwurzel zu schätzen: Als Aphrodisiakum wegen ihrer ‚hitzigen’ Eigenschaften, zur Frauenheilkunde und als köstliche Küchenwürze, z.B. Ingwerwasser als Glasur für gegrilltes Huhn, setzte Nostradamus den Ingwer ein.

Nicht zu vergessen ist der bedeutende Anteil des Ingwers am Geschmack der asiatischen und indischen Küche. Wer Sushi, die japanischen Reishäppchen mit frischem Fisch, Meeresfrüchten oder Gemüse liebt, wird eingelegten Ingwer kennen. Frischer Ingwer wird in hauchdünne Scheiben gehobelt und süßlich-sauer eingelegt. Dieser ‚Gari’ wird zwischen den unterschiedlichen Sushi-Häppchen gegessen, um den Geschmack zu neutralisieren.

In der indischen Küche findet Ingwer Verwendung als Teegewürz und verleiht zahlreichen Gemüsegerichten den rechten Pfiff, ob in Currymischungen oder als schmackhafte Pickles mit zahlreichen anderen Gewürzen eingelegt.

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Tee – mehr als nur ein Heißgetränk

22. Juni 2009 Keine Kommentare

Er ist wohl das älteste Heißgetränk und gleichwohl auch das gesündeste. Alleine die Vielfalt macht ihn so interessant, es gibt tausende verschiedener Teesorten. Doch wer entdeckte den Tee? War es Zufall oder schamanisches Wissen?

Nun, nach alter Überlieferung soll der chinesische Kaiser Shen-Nung aus Hygiene-Gründen immer nur abgekochtes Wasser getrunken haben. Im Jahre 2737 v. Chr. soll, so erzählt die Legende, der Wind ein paar Blätter eines nahen Teestrauchs in das sprudelnde Wasser geweht haben. Der Kaiser fand dies köstlich, und das war dann die Geburtsstunde des Tees. Ob an dieser Geschichte etwas Wahres dran ist, bleibt natürlich offen.

Wie und wann kam der Tee von Asien nach Europa?

Im 17. Jhdt. trieben die Portugiesen und Holländer regen Handel mit China – und so kam der Tee zu uns nach Europa. Diese grandiose Entdeckung erfreute sich europaweit bald großer Beliebtheit, und das ganz besonders in England, wo man den ganzen Tag Tee trinkt, und der Nachmittagstee eine sprichwörtliche Institution britischen Lebensstils bedeutet.

Doch kommen wir zu den verschiedenen Tee-Sorten, beginnend mit den asiatischen Sorten:

  • Der Schwarze Tee enthält Koffein und regt das Nervensystem an. Er wirkt harn¬treibend und senkt den Flüssigkeitsspiegel im Körper. Die Polyphenole in den Blättern wirken antioxidant und absorbieren schädliche Substanzen, die so genannten freien Radikale, die im Körper auf natürliche Weise oder durch Umweltverschmutzung entstehen. Schwarzer Tee beugt Krebs, Herzerkrankungen und frühzeitigem Altern vor, senkt außerdem auch noch das „schlechte“ Cholesterin. Das enthaltene Adrenalin wird durch das Aufbrühen freigesetzt und soll die Intelligenz fördern. Er wird fermentiert, ver¬liert dabei aber nicht nur Wirkstoffe, sondern bekommt neue dazu.
  • Grüner Tee steckt voll mit jeder Menge Vitamin C, Fluor und Mangan. Er stärkt somit das Immunsystem, die Zähne und wirkt vorbeugend gegen Osteoporose. Wie der Schwarze Tee enthält auch der Grüne Tee Polyphenole, die Wirkung diesbezüglich ist also gleich. Die Blätter werden nach dem Pflücken und Trocknen nicht fermentiert, sondern nur erhitzt oder gedämpft – so bleiben die darin enthaltenen Vitamine erhalten. In gepresster Form und mehrere Jahre gelagert – Spitzentees werden bis zu 60 Jahre gelagert – nennt man Grünen Tee „Pu-Erh-Tee“, welcher einen erdig-rauchigen Geschmack hat.
  • Lapacho-Tee kommt aus Südamerika und gilt als Wundermittel zur Krebsvorbeugung. Der Tee wird aus der roten Rinde des Tabebui-Baumes gewonnen und schmeckt daher leicht holzig. Er zeichnet sich aus durch hohen Mineraliengehalt aus, ist gut für das Immunsystem, entgiftet Leber und Nieren und erhöht die Sauerstoffaufnahme der roten Blutkörperchen.
  • Der Rotbusch-Tee, oder auch Massai-Tee, kommt aus Südafrika. Er wird in der Sonne fermentiert und aus den nadelförmigen Blättern des Rotbusch-Strauches gewonnen – dem so genannten Roobois. Dieser Tee schmeckt erfrischend und etwas süßlich. Rotbusch-Tee ist reich an Eisen, Kalium, Kupfer, Kalzium, Zink, Magnesium, Fluorid und Mangan. Er wirkt daher krampflösend, stoffwechselanregend und antioxidant. Diesen Tee kann man gerne als Durstlöscher verwenden und ohne weiteres drei Liter am Tag davon trinken.
  • Mate-Tee kommt aus Süd- und Mittelamerika. Er wird aus den Blättern der Stech¬palme gewonnen. Geschmacklich ist er eher herb. Seine Wirkung ist belebend. Mate-Tee soll die Fettverdauung ankurbeln und bremst außerdem auch den Appetit, was bei jeder Diät sehr hilfreich sein kann.

Nun kommen wir zu unseren heimischen Tees, bzw. einmal einem Auszug davon:

  • Brennessel-Tee gilt als Wundermittel bei Eisenmangel, wirkt außerdem entschlackend und dient als Vitalisierungsmittel für Leber, Bauchspeicheldrüse, Magen, Darm und Galle.
  • Löwenzahn-Tee ist besonders reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Enzymen. Er wirkt belebend auf alle Körperfunktionen. Bei gestörter Kalziumaufnahme ist er sehr zu empfehlen, da er als Zellkommunikator für Kalzium gilt. Löwenzahn-Tee aus der Wurzel hilft bei Milz- und Leberleiden, Alterserscheinungen, Fettsucht, Gicht und Rheuma.
    Last but not least möchte ich noch über einen frauenspezifischen Tee sprechen:
  • Den Frauenmantel-Tee – er wird bei allerlei Frauenleiden angewendet, sei es nun Unterleibsproblemen, Fettleibigkeit, Krampfadern oder zur Geburtsvorbereitung.

Nun haben wir einige Tee-Sorten kennen gelernt, stellt sich nur die Frage „Wie dosiere ich meinen Tee?“. Im Grunde ist das Geschmackssache, aber ein gestrichener Teelöffel pro Tasse reicht in der Regel aus. Und so bequem die Teebeutel auch sein mögen, waschechte Tee¬trinker bevorzugen losen Tee.

Kann man bei der Tee-Zubereitung etwas falsch machen? Abgesehen davon, dass man nicht jedes Blümchen im Garten oder jedes Kraut zu Tee machen kann, sollte man folgendes beachten: Am besten eignet sich für die Tee-Zubereitung weiches, kalkarmes Wasser. Die Wassertemperatur und Ziehdauer entscheidet ebenso über den Geschmack des Tees. Ein paar Beispiele: Schwarztee wird generell mit kochendem Wasser überbrüht, Grüner Tee jedoch nur mit 50°-90°C heißem Wasser. Selbst die Wirkung wird von der Ziehdauer beeinflusst, so soll Schwarztee drei bis fünf Minuten ziehen. Kürzere Ziehdauer macht den Tee anregend, längere Ziehdauer macht den Schwarztee beruhigend. Grüntee zieht allgemein ein bis drei Minuten, und kann bis zu drei Mal überbrüht werden. Früchtetee braucht etwas länger, der sollte schon 8-15 Minuten ziehen.
Wie alle Lebensmittel hat auch jeder Tee nur eine begrenzte Haltbarkeit und sollte luftdicht verschlossen sein.

Es ist anscheinend gegen jedes Leid auf Erden ein Kraut gewachsen. Tee ist aber nicht nur Medizin, sondern auch eine sehr gute Alternative zum Kaffee. Da Tee sein Koffein nur langsam freigibt, und die aufputschende Wirkung dafür länger anhält, ist es auch als Muntermacher viel attraktiver als Kaffee. Neben seinem Vitamin- und Mineraliengehalt spricht außerdem noch für ihn, dass es ihn in tausenden von Geschmacksorten gibt. Wer ein Teehaus besucht, wird Augen machen. Sorten von denen man keine Ahnung hatte, dass es sie überhaupt gibt, stehen dort in den Regalen und warten nur darauf entdeckt zu werden. Abwechslung tut uns gut, und das ist hier gegeben. Machen wir es doch einmal den Engländern gleich, und genießen in Ruhe eine Tasse Tee – denn „it’s Tea-Time“.

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Saisonbeginn für schmackhafte Blüten

22. Juni 2009 Keine Kommentare

Wenn ein lindes Frühlingslüftchen lieblich-süß um die Nase schmeichelt, sind die tiefvioletten Blüten des Wohlriechenden Veilchens (Viola odorata) nicht fern. Dass die nicht nur ein Genuss für die Nase, sondern auch für den Gaumen sind, ist fast in Vergessenheit geraten. Doch mittlerweile hat die haute cuisine die dekorativen und wohlschmeckenden Augenweiden wieder entdeckt.

In Kochbüchern aus Renaissance und Mittelalter finden sich Rezepte zu farbenfrohen Salaten und köstlichen Süßspeisen mit Blüten. Man kandierte Orangenblüten und Rosenblätter, Veilchen und Nelken. Mit Blüten gewürzter Essig, Wein, Sirupe oder duftende Öle aromatisierten die Speisen nicht nur bei Hofe sondern auch bei der einfachen Bevölkerung.

Wichtig ist es, dass die Blüten weder mit Insekten- noch Unkrautvernichtungsmitteln behandelt sind. Da sie rasch welken, bieten nur wenige Supermärkte oder Gemüseläden frische essbare Blumen an. Wer in ‘freier Wildbahn’ pflückt, sollte darauf achten, dass er nicht neben stark befahrenen Autostraßen (Abgase) oder konventionell bewirtschafteten Äckern (Pflanzenschutzmittel) sammelt.

Am besten ist es, man zieht die Blüten selbst. Das geht bei vielen Pflanzen auch auf der Fensterbank im Blumentopf. Ein eigener Garten ist natürlich die beste Möglichkeit, ungespritzte Blüten für den Salat oder die Nachspeise zu pflücken. Mittlerweile bieten viele Gärtnereien spezielle Samenmischungen für essbare Blüten an.

Gurkenkraut oder Borretsch (Borago officinalis) blüht zunächst rosa, die Farbe wandelt sich dann in ein leuchtendes Blau. Sie schmecken nicht nur zu Gurkensalat.

Die rosa-weißen Blüten des Gänseblümchens (Bellis perennis) verzieren Süßspeisen. In Essig eingelegt, lassen sich aus den geschlossenen Knospen würzige falsche Kapern herstellen.

Kapuzinerkresse (Tropeolum majus) aus Südamerika macht sich hervorragend im Salat und als Tellerdekoration. Die goldgelben, orangen oder tiefroten Blüten schmecken scharf-würzig wie Kresse. Die eingelegten Knospen eignen sich ebenfalls als falsche Kapern.

Aus den Blüten des Löwenzahns (Taraxacum officinale) lässt sich aber ein honigartiger Sirup als köstlicher Brotaufstrich bereiten.

Die cremefarbenen Blütendolden des Holunderstrauchs (Sambucus nigra) duften süß aromatisch und sind vielseitig zu verwenden. Man kann sie in Bierteig tauchen und ausbacken. Holunderblütensirup ergibt mit Sprudel und Zitrone ein erfrischendes Sommergetränk. Sekt oder Prosecco verleiht er einen Hauch von Exotik.

Wenn die Küchengewürze blühen, kann man sich dekorative Kräuterbutter zubereiten. Zartlila gestreifte Schnittlauchblüten (Allium schoenoprasum), tiefvioletter Lavendel (Lavandula angustifolia) oder Salbei (Salvia officinalis), hell-lila Rosmarinblüten, weißer Basilikum (Ocimum basilikum) und als Kontrast kräftig gelbe Blütenblätter von Löwenzahn ergeben mit schaumig gerührter Butter einen köstlichen und optisch ansprechenden Brotaufstrich.

Stark duftende Rosen (Rosa) liefern als Rosenwasser vielen orientalischen Süßspeisen ein besonderes Aroma. Zu Marmelade verarbeitet oder kandiert sind sie Augenweide und Gaumenschmaus.

Große gelbe Zucchiniblüten (Cucurbita pepo) lassen sich mit Fleischfarce füllen und zu Schmorgerichten verarbeiten. Als dekoratives fingerfood schmücken sie, mit Kräuterfrischkäse gefüllt, das Partybuffet.

Lassen Sie sich die Farbenpracht und die vielfältigen Aromen nicht entgehen. Noch ist es früh genug, einige Arten in Blumentöpfen auf der Fensterbank zu säen, um in wenigen Wochen dekorative und wohlschmeckende Blüten zu ernten.

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Wellfood – Lebensmittel die gut tun und fit machen

22. Juni 2009 Keine Kommentare

Den Begriff Wellness hört man heute überall. Man stellt sich darunter Massagen, Entspannung und Schönheitsprogramme vor. Doch die wenigsten verbinden Wellness mit Essen. Dabei ist es so einfach sich etwas Gutes zu tun und sich dabei auch noch fit zu fühlen. Nicht nur Essen geht durch den Magen, nein: Wellness ist sogar essbar!

Ein paar Lebensmittel, die das Wohlbefinden steigern können

Wenn man nicht gerade eine Verabredung oder ein Vorstellungsgespräch hat, sollte Knoblauch immer mit in den Speiseplan integriert werden. Er ist gut für Herz und Kreislauf und besitzt einen keimtötenden Effekt. Schon eine Zehe täglich kann Verkalkung vorbeugen und den Blutdruck senken. Wer Knoblauch nicht mag, kann ihn auch in Form von Dragees einnehmen. Das ist auch geruchsärmer und andere fühlen sich nicht belästigt.

Ein weiteres Wohlfühl-Lebensmittel ist die Zwiebel. Sie regt die Magentätigkeit an und sorgt somit für eine gute Verwertung und Verdauung des Essens. Sie unterstützt auch die Funktionen von Niere und Leber und ist auch gut fürs Blut.

Bei den Kräutern gilt: Wenn zum Essen Petersilie passt, sollte sie auch verwendet werden. Frische Kräuter sollten heute in keiner Küche mehr fehlen. Mit kleinen Kräutertöpfchen hat man immer die passenden Gewürze parat. Schon 25 Gramm Petersilie decken den Tagesbedarf an Vitamin C. Für Vegetarier sehr zu empfehlen, da in Petersilie Eisen steckt und somit der Bedarf, den man sonst über Schweinefleisch deckt, ausgeglichen werden kann.

Fleisch und Fisch schmecken fad, wenn die richtige Würze fehlt. Wer diese mit Zitrone beträufelt, tropft nicht nur pures Vitamin C aufs Essen, nein – Zitrone kann noch mehr. Man sagt ihr krebsbekämpfende und vorbeugende Wirkungen nach. Bei Erkältungen kann eine Tasse heiße Zitrone wahre Wunder wirken und uns schnell wieder auf die Beine bringen.

Auch Tomaten sagt man diese Wirkung nach. Besonders gut können die Wirkstoffe der Tomate von unserem Körper aufgenommen werden, wenn man sie in Öl erhitzt oder in einer heißen Tomatensuppe genießt. Doch Vorsicht: Nie zu viele frische Tomaten auf einmal essen! Sie enthalten Blausäure und diese kann Allergien verursachen.

Eiern hat man ja schon so manches nachgesagt. Aber man sollte nicht zu viel auf das „Gegacker“ geben. In Maßen, und das gilt übrigens für jedes Lebensmittel, sind Eier nicht schädlich. Ganz im Gegenteil. Eier enthalten viele Nährstoffe, doch vor allem ihr Vitamin E kann das Immunsystem in Schwung bringen.

An Nüsse wird ja oft nur um die Weihnachtszeit gedacht. Schade eigentlich, denn ihre Inhaltsstoffe können ein strapaziertes Nervensystem besänftigen. Wer an Sodbrennen leidet, kann Nüsse kauen bis sie süßlich schmecken. Besonders in der Schwangerschaft, wo Medikamente tabu sind, sind sie ein guter Tipp. In oder auf Kuchen oder einfach mal so beim Fernsehen statt fettiger Chips, lassen sich Nüsse das ganze Jahr über knabbern.

Auch Chili und Paprikaschoten sollten, vor allem im Winter, nicht auf dem Speiseplan fehlen. Der Aromastoff Capsaicin stimuliert die Endorphinproduktion und löst somit Wohlgefühl aus.

Mit den richtigen Zutaten und Gerichten kann man also den Gaumen kitzeln und den Körper verwöhnen. Sollte sich trotz guten Essens kein Wohlbefinden einstellen, dann versuchen sie es doch einmal mit einem schön gedeckten Tisch, dem richtigen Tischpartner und einer gemütlichen Atmosphäre.

Guten Appetit!

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Bio Kokosöl von Dr. Goerg

22. Juni 2009 Keine Kommentare

Unser biologisches Premium Kokosöl wird ausschließlich aus frisch geernteten und intakten Kokosfrüchten hergestellt. Diese werden von unseren philippinischen Kokosfarmern absolut biologisch angebaut, von Hand geerntet und spätestens nach drei Tagen der 1. Kaltpressung zu hochwertigem und biologisch einwandfreien Kokosöl (Kokosfett) gepresst.

Eine gesundheitlich unbedenkliche und schonende Verarbeitung der Kokosnüsse ist für uns enorm wichtig.

Aus diesem Grund machen wir alles von Hand:
Durch das händische und sorgsame Schälen gewinnen wir 100% reines Kokosnussfleisch. Es wird sofort zerkleinert, in einem schonenden Kaltpressverfahren bei einer durchschnittlichen Temperatur von 40° zu Kokosfett gepresst. Danach wird es gefiltert auf seine Qualität geprüft und direkt auf den Philippinen in Gläser, Eimer und Fässer abgefüllt.

Die Verarbeitung der frischen Kokosnüsse zu Premium Kokosöls dauert etwa eine Stunde. So bleiben die wertvollen und gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe und Vitamine in unserem Kokosöl erhalten.

Warum ist Kokosnussöl so wertvoll?
Die Ursache hierfür ist die Zusammensetzung der Fettsäuren. Unser reines, kaltgepresstes Kokosöl enthält etwa 59% Laurinsäure,die sehr wichtig für die Gesundheit und das Immunsystem sind.

Wodurch garantieren wir die Qualität unseres Bio Kokosöls?

1. Unsere Kokosfarmer auf den Philippinen verzichten vollständig auf gesundheitsschädliche Pestizide oder Insektizide. Dies wird in den Anbaugebieten z. B. durch die “ECOCERT” überprüft und zertifiziert.

2. Die zeitnahe Verarbeitung erfolgt in hygienisch einwandfreien Produktionshallen. Unser Personal passiert vor Betreten der Produktion eine Hygieneschleuse und trägt Hygiene-Schutzkleidung. Auch dies wird durch die internationalen Qualitätsnormen ISO 9001-2000 und HACCP gewährleistet.

3. Unser Virgin Coconut Oil wird während der gesamten Produktion nicht erhitzt. Es wird nicht raffiniert, gebleicht und deodoriert und enthält keine chemischen Lösungsmittel. So bleiben gesundheitsfördernde Wirkstoffe, der milde Geschmack und das natürliche und angenehme Aroma erhalten.

Der Orient boomt: Türkei und Dubai beliebte Urlaubsziele

18. Juni 2009 Keine Kommentare

Der Orient als Reiseregion wird für die Tourismusbranche immer wichtiger. Besonders die Türkei und Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten sind bei deutschen Urlaubern zurzeit angesagt. Und dies hat auch seinen Grund. Denn sowohl die Türkei als auch Dubai haben zum einen erstklassige Hotels zu bieten, in denen man sich bei dem zumeist herrlichen Wetter in den Sommermonaten wunderbar erholen kann. Und die schönen Strände und das oft kristallklare Wasser am Mittelmeer und am Roten Meer laden zum Bräunen, zum Baden, zum Tauchen oder zu vielen anderen Wassersportarten ein.

Zum anderen haben die beiden Urlaubsziele aber auch kulturell einiges zu bieten, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Sowohl die arabische als auch die türkische Lebensart unterscheiden sich so sehr von unserem Leben in Deutschland, dass man unzählige Eindrücke eines vollkommen anderen Kulturkreises mit nach Hause nehmen kann. Man denke nur an die endlosen Souks und Basare, das Wasserpfeife-Rauchen in den Cafés oder auch die historischen Stätten, die Zeugnis für die antike Kultur in der Region sind.

Gerade Dubai ist auch wegen seiner außergewöhnlichen Bauprojekte ein Touristenmagnet. Wer eine Städtereise plant und gleichzeitig auch noch einen Badeurlaub erleben möchte, der ist hier genau richtig. Auch wenn die derzeitige Wirtschaftskrise Dubai sicherlich stark zusetzt und einzelne Bauprojekte erst einmal auf Eis gelegt sind, so ist die Stadt trotzdem einfach gigantisch. Mit dem Burj Dubai, der noch in diesem Jahr offiziell fertig gestellt werden soll, wird in Dubai das höchste Gebäude der Welt stehen. Das Wahrzeichen der Stadt, das Hotel Burj al Arab, das in Form eines riesigen Segels vor der Stadt im Meer liegt, ist auch heute schon für alle Architekturfans ein Augenschmaus. Weiterhin bieten sich Ausflüge in die Wüste an, die ein unvergessliches Erlebnis darstellen.

Es bleibt also festzuhalten, dass sowohl für die Türkei als auch für Dubai hervorragende Aussichten bestehen, sich noch größere Stücke vom Tourismuskuchen abzuschneiden. Beide Reiseziele bieten viel Abwechslung, schönes Wetter und sind auch mit dem Flugzeug noch in wenigen Stunden von Deutschland aus erreichbar. Was will man mehr…

Light-Produkte – Ideallösung nur auf den 1. Blick

17. Juni 2009 Keine Kommentare

Gesundheit, Fitness, Schlankheit und Schönheit, eine Ernährung die alles ermöglicht. Schlemmen und dabei so bleiben wie man ist. So locken uns „light“- beziehungsweise. „leicht“-Produkte. Weniger Zucker und weniger Fett, stattdessen reduzierte Lebensmittel.
Sind sie vergleichbar, die leichten Lebensmittel, die immer mehr Altbewährtes aus heimischen Supermarktregalen verdrängen? Nein – sind sich immer mehr Verbraucherschützer einig. Der Magen erwartet Fett und wird mit Fettimitaten abgespeist, es wird Zucker gefordert, lediglich Süßstoff zugeführt. Die Folge daraus ist nicht zu übersehen. Ein Drittel mehr Light-Produkte werden verzehrt, weil der Körper unbefriedigt nach mehr schreit.

Kurz notiert:

Kalorienreduziert – sollen Lebensmittel sein, deren Energiegehalt um mindestens 40% reduziert ist.
Fettarme Produkte – müssen mindestens 40% weniger Fett aufweisen als vergleichbare Durchschnittsprodukte.
Kalorienarm – darf ein Produkt nur bezeichnet werden, wenn 100 Gramm davon nicht mehr als 50 kcal, bez. 100 Milliliter eines Getränks nicht mehr als 20 kcal, enthalten.

Die Begriffe „leicht“ oder „light“ sind gesetzlich nicht geschützt. Folglich muss sich diese Bezeichnung nicht unbedingt auf eine Kalorienreduktion beziehen. Viele Produkte tragen den verkaufsfördernden Aufdruck ohne tatsächlich kalorienarm zu sein, sondern lediglich leicht verdaulich oder luftig und locker.
Nur bei Milchprodukten besteht derzeit eine gesetzliche Festlegung. So darf “light” Käse maximal 32,5 Prozent Fett enthalten. „Light” Joghurt 1,8 Prozent Fett nicht überschreiten.

Grundsätzlich gilt: Die Energietabelle unbedingt beachten. Lebensmittel, die nicht oder nicht ausreichend beschriftet sind, gar nicht erst konsumieren.

Ernährungswissenschaftler haben erwiesen, dass bei natürlichem Fett wesentlich schneller ein Sättigungsgefühl eintritt. Statt zu Light-Salami sollte man viel eher zu magerem Schinken greifen. Weil der immer noch bedeutend weniger Fett enthält. Allzu viel Süßes vom Speiseplan streichen und durch frisches oder getrocknetes Obst ersetzen. Bringt mehr und macht auf Dauer glücklicher und schlanker(!) als jede Lightprodukt-Diät.

„Gesundheitlich“, so der Sprecher der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik Sven-David Müller, „besteht keine Gefahr. Light-Produkte sind weder appetitstimulierend, noch können normale Mengen an Süßstoff Krebs verursachen.“
„Es ist möglich Fett und Zucker einzusparen und damit eine Gewichtsreduktion zu erzielen, verwendet man statt Butter Halbfettmargarine, statt Zucker Süßstoff“, so Müller.
Absurd sei auch die Behauptung der Verbraucherschützer, kalorienreduzierte Lebensmittel mogeln unserem Magen etwas vor. Die Sättigung ist vom Volumen des entsprechenden Lebensmittels abhängig und kalorienreduzierte Lebensmittel haben ein ebenso hohes Volumen wie Vergleichsprodukte.

Fazit: Light-Produkte können uns beim Einsparen von Kalorien helfen, ersetzen aber nicht die allzu wichtige Ernährungsumstellung.
Eine vernünftige Ernähung und Bewegung sind die besseren Alternativen und ein sicheres Fundament für eine gesunde und schlanke Zukunft.

Nahrungsergänzungsmittel

17. Juni 2009 Keine Kommentare

Energie in Kapseln und Brausetabletten

Stress und ständige Hektik lassen uns ein schlechtes Essverhalten angewöhnen. Schnell eine fette Leberkäsesemmel oder ein fettiges Frühstück an der Pommesbude – das passt zu unserem hektischen Leben. Dazu kommt noch übermäßiger Alkoholgenuss und Rauchen. Bei all diesen schlechten Gewohnheiten wird unser Körper nicht mit den nötigen Mineralien und Vitaminen versorgt. Abhilfe schaffen Kapseln oder Brausetabletten aus der Drogerie und Apotheke. Bekannt auch unter den Namen Nahrungsergänzungsmittel. Selbst wer sich ausgewogen ernährt, sollte nicht ganz auf Nahrungsergänzungsmittel verzichten.

Sind die Nährstoffe im Miniformat sinnvoll?

Die Wissenschaft forscht schon seit Jahrzehnten und wird das wohl auch noch länger tun. Vitamine, Mineralien und Spurenelemente in Kapseln – ja oder nein? Darüber scheiden sich die Geister. Fakt ist, dass selbst mit gesunder Ernährung nicht das nötige tägliche Maß aufgenommen werden kann. Wer seinen Tagesbedarf decken möchte, sollte die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln zur täglichen Routine werden lassen. Zum Beispiel ein Glas Wasser mit Multivitamin-Brausetablette morgens zum Frühstück trinken. Wer sich nicht sicher ist und sich auch nicht überdosieren will, sollte zu seinem Hausarzt gehen und ein Blutbild machen lassen. Das deckt einen eventuellen Eisen oder Vitaminmangel auf. Im Alter verliert unser Organismus die Fähigkeit Vitamine und Spurenelemente aus der Nahrung zu ziehen. Ältere Menschen sollten auf jeden Fall Nahrungsergänzungsmittel einnehmen.

Welches Mineral oder Vitamin bei welchen Beschwerden?

Wadenkrämpfe deuten auf Magnesiummangel hin. Magnesium zählt neben Natrium, Kalium und Kalzium zu den lebenswichtigen Mineralstoffen die unser Körper nicht alleine produzieren kann, aber dennoch zum Leben braucht. Es wird in vielen Variationen angeboten. Kombinationspräparate sind teuer, aber nicht unbedingt besser als reine Magnesiumpräparate. Ein Glas Sojamilch, eine große Banane, drei Löffel Erdnüsse oder eine halbe Tafel Zartbitterschokolade decken den Tagesbedarf an Magnesium auch.

Eisen ist für die Bildung der roten Blutkörperchen, die den Sauerstoff transportieren, verantwortlich. Es steigert die Wiederstandsfähigkeit und wird für den Stoffwechsel benötigt. Ein wichtiges Element also. Typische Symptome für Eisenmangel sind ständige Müdigkeit und fahles, blasses Aussehen im Gesicht. Getrocknete Aprikosen, Sesam und Leber enthalten zwar Eisen, aber leider kommt davon nicht viel im Blutkreislauf an. Eisen in Form von Kapseln ist also sinnvoll, besonders in Kombination mit Vitamin C, Kupfer, Kobalt und Mangan. Diese helfen bei der Absorbierung im Organismus und sorgen dafür, dass die Mineralien und Vitamine auch da ankommen, wo sie hin sollen.

Selen und Zink sind wichtige Elemente für die Immunabwehr in unserem Körper. Ganz nebenbei wirken sie sich auch noch positiv auf Haare, Haut und Nägel aus. Ein Mangel an Selen und Zink kann zu Herzgefäßerkrankungen führen und das Krebsrisiko erhöhen. In Fisch, Getreide und Leber sind relativ hohe Mengen enthalten, die aber leider nicht den Tagesbedarf decken. Spezielle Präparate in Kombination mit Vitamin A, B6, C und E sind im Handel erhältlich. Diese Kombination bekämpft freie Radikale!

Fazit

Wer gesund bleiben möchte, sollte auf Mineralien und Vitamine aus der Drogerie oder Apotheke nicht verzichten. Schlechte Essgewohnheiten brauchen Zeit, bis man sie sich abgewöhnt hat. Auf jeden Fall ist das aber schon mal der erste Schritt in ein gesundes Leben!

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PC Innenleben

17. Juni 2009 Keine Kommentare

Wie’s drinnen aussieht, geht jeden was an

Der PC, das unbekannte Wesen? Alles halb so wild, so lange man sich nicht im Detail verliert. Lernen Sie die wichtigsten Bausteine kennen und erfahren Sie, was so alles in Ihrem Rechner steckt.

Die erste Hürde, die Sie nehmen müssen, ist das Öffnen des PCs. Je nach Bauart ist das mit einem Handgriff und ohne jedes Werkzeug erledigt (eher die Ausnahme), oder nur mit Spezialwerkzeug zu erledigen. In jedem Fall sollte man sich im Klaren darüber sein, dass mit dem Öffnen des PCs und mit dem Verletzen eventueller Siegel Garantieansprüche verfallen. Man sollte sich also gut überlegen, was man tut.

Falls die Garantie keine Rolle mehr spielt, falls Sie einfach nur wissen möchten, wie so ein Rechner von innen aussieht oder wenn Sie zum Beispiel einem alten Rechner mit einer neuen Festplatte oder etwas mehr Arbeitsspeicher neues Leben einhauchen wollen, dann fassen Sie sich ein Herz und einen Schraubenzieher. Es ist einfacher als Sie denken. Nicht umsonst boomt der Sport des PC-Moddings. Modder sägen plexiglasverkleidete Löcher in ihren Rechner, bauen Wasserkühlungen und Lauflichter ein oder räumen gleich alle Bestandteile aus, um sie in eine Bierkiste einzubauen. Doch lassen Sie uns klein anfangen und nur einen Blick ins Innere werfen.

Sie haben das Gehäuse vorsichtig geöffnet? Sehr schön. Dann sehen Sie die Hauptplatine (auch Mainboard oder Motherboard genannt). Auf diesem Kernstück des Rechners finden wir den Hauptprozessor (Central Processing Unit, CPU) sowie Anschlüsse für den Arbeitsspeicher (RAM) und für Grafik-, Sound- und Netzwerkkarten. Auch Schnittstellen für Festplatten, CD- bzw. DVD-Laufwerken, Tastatur und Drucker tummeln sich auf der Hauptplatine. Einige Teile sind auswechsel- oder erweiterbar, andere fest verlötet, je nach Art, Baujahr und Hersteller variieren die festen und austauschbaren Teile stark. Wir kümmern uns zunächst um die Teile, die wir auswechseln oder erweitern können.

Arbeitsspeicher (RAM)

An erster Stelle steht meist eine Erweiterung des Arbeitsspeichers. Waren vor 15 Jahren die Rechner noch mit 512 KB, also einem halben Megabyte ausreichend bestückt, sind heute Arbeitsspeicher von 1,5 Gigabyte keine Seltenheit. Weil der Arbeitsspeicher so häufig aufgerüstet wird, ist der Zugang in der Regel der denkbar einfachste. Manchmal muss man nicht einmal den kompletten Rechner öffnen um an die Steckplätze zu kommen. Bei einigen Laptops oder bei kompakten All-in-one-Rechnern, wie den neuen Apple iMacs, reicht es, eine kleine Klappe zu öffnen, schon liegen die Steckplätze für den Arbeitsspeicher frei. So kann man nicht versehentlich andere Bausteile beschädigen und muss nur noch mit Gefühl das RAM-Modul in den Steckplatz einrasten lassen.

Festplatte

Durch die rapide wachsenden Datenmengen hat sich auch der Austausch einer veralteten Festplatte oder der zusätzliche Einbau einer größeren, schnelleren inzwischen zur Standardprozedur entwickelt. Auch das geht problemlos vonstatten. Hat man die passende Festplatte für seinen Rechner gekauft, muss man nur noch die Stecker und Buchsen in PC und Festplatte miteinander verbinden. Meist sind im Rechner schon alle Anschlüsse für den Einbau einer zweiten Festplatte vorhanden.

Grafikkarte

Die Grafikkarte steuert die Ausgabe der Daten auf den Bildschirm. Wenn beim PC-Spiel die Bilder ruckeln, wenn Filme auf dem Beamer nicht angezeigt werden, liegt es meistens an der mangelnden Power der Grafikkarte. Es gibt Grafikkarten für Business-Lösungen, die ein kontrastreiches, scharfes Bild liefern aber für 3D-Spiele wenig geeignet sind. Es gibt Spiele-Grafikkarten für verschiedene Ansprüche mit großem Arbeitsspeicher und flinkem Prozessor, der für einen schnellen, ruckelfreien Bildaufbau sorgt. Und es gibt spezielle Lösungen für anspruchsvolle CAD-Software. Diese finden vor allem in Bereichen wie Architektur, Design, Maschinen- und Fahrzeugbau Anwendung.

Netzwerkkarte

Die Netzwerkkarte sorgt für die Verbindung mit anderen Rechnern und Servern. Im Zeitalter von DSL verfügen die meisten Rechner über eine Netzwerkkarte mit einer Buchse für ein Ethernet-Kabel, dem Standard für Netzwerkanschlüsse. Oft ist auch eine WLAN-Karte an Bord, mit deren Hilfe der Rechner auch ohne Kabel Anschluss findet.

CD- oder DVD-Brenner

Der Austausch eines Players gegen einen Brenner oder eines CD- gegen ein DVD-Laufwerk ist ähnlich einfach wie der Austausch oder zusätzliche Einbau einer Festplatte. Auch hier sind die Anschlüsse bereits vorhanden. Beim Einbau eines zusätzlichen Gerätes muss man nur einstellen, welches der beiden Laufwerke das dominante, das Startlaufwerk sein soll. Meist muss man dazu ein kleines Reiterchen am Laufwerk versetzen.

Der Lüfter

Arbeit erzeugt Wärme. Je schneller und leistungsstärker ein Rechner ist, desto mehr Wärme erzeugt er. Dazu kommen noch ein paar andere Faktoren, aber im Prinzip stimmt die Formel. Wer jemals ein Stündchen mit dem Laptop auf dem Schoß gearbeitet hat, weiß, wie warm so ein Rechner werden kann. Darum gibt es die Lüfter, die den Rechner vorm Wärmekollaps schützen und je nach Anforderung mal schneller, mal langsamer drehen. Hauptsache, die warme Luft wird abtransportiert und kühle Luft strömt von außen ins Gerät.

Das Netzteil

Ein würfelartiges Gebilde, von dem viele bunte Kabel ausgehen. Es versorgt die verschiedenen Laufwerke und Platinen im Rechner mit transformiertem Strom. Bei Laptops befindet sich das Netzteil in der Regel außerhalb des Rechners, um Platz zu sparen.

Jetzt haben Sie einen kleinen Überblick über die Hauptbestandteile Ihres Rechners erhalten. Wer neugierig geworden ist, findet im Internet und in Buchhandlungen weiterführende Literatur. Auch der kreativste PC-Modder hat einmal klein angefangen.

Vom Vitamin B zum Networking

17. Juni 2009 Keine Kommentare

Heute schon genetworked (bzw. netgeworked)? Nein? sollten Sie aber. Die Zeit der Einzelkämpfer ist vorbei. Was früher Vitamin B hieß und etwas leicht Anrüchiges besaß, nennt sich heute Networking und ist ein Muss. Das Internet macht es leicht, virtuelle Ersatzfamilien zu bilden und ein engmaschiges Netz aus Beziehungen zu knüpfen. Das Zauberwort heißt Community.

Eine Community beruht auf gleichen Interessen, Vorlieben und Abneigungen. Im Gegensatz zum Vitamin B von früher geht es bei Communities eher selten um Geschäftliches – wobei es durchaus einige gibt, bei der das gemeinsame, verbindende Interesse eben gerade in der Anbahnung von Geschäftskontakten besteht.

openBC ist so eine Gemeinschaft. Ein offener Business Club, bei dem jeder kostenlos sein Profil online stellen kann. Rubriken wie Suche, Biete, vorherige Firmen, Interessen und viele weitere bilden die Basis für ein ausgeklügeltes Such-System, das in vollem Umfang allerdings nur Premium-Mitgliedern zur Verfügung steht. Aber auch ohne Premium-Mitgliedschaft, die etwas über 5 Euro monatlich beträgt, hat man hier die Möglichkeit interessante Menschen kennen zu lernen. Ob ehemalige Kollegen, Schulfreunde oder – man staunt, wie klein die Welt ist. Aus rund 50 eigenen Kontakten können schnell, durch die Suche über mehrere Ecken, “Kontakte meiner Kontakte” genannt, mehr als 3.000 Kontakte werden.

Diese bleiben allerdings wirklich virtuell, wenn sie nicht, wie in der wirklichen Welt gepflegt werden. Durch regelmäßige Textbeiträge in den unterschiedlichen Foren der Gemeinschaft oder durch regelmäßigen Austausch von E-Mails.

Ähnlich ist es bei Flickr, der Online-Bilderschau, bei der man mit einem Klick den Hobby-Fotografen, dessen Bilder man besonders ansprechend findet, zu seinen Kontakten hinzufügen kann. Das Problem dabei: Die Flut der Bilder wächst so schnell, dass man kaum noch Zeit findet hinzuschauen. Und wer will all die Kontakte pflegen, die man aus einer Laune heraus schnell mal per Mausklick zum eigenen Konto hinzufügt? Das virtuelle Leben, wenn man es denn ernst nimmt, droht das wirkliche zu verschlingen.

Qype hingegen will beides miteinander versöhnen. Wer kein echtes Leben vorzuweisen hat, kann bei dieser Gemeinschaft auch keinen echten Beitrag leisten. Denn Qype gibt Tipps für das wirkliche Leben. Wo kann man in Hamburg gut und günstig Fisch essen, wo ist der beste Secondhand-Laden für Kinderkleidung in München, welche Berliner Bar hat besonders freundliche Bedienungen? Natürlich sind es eher die Großstädte, die ergiebige Ausbeute an Ratschlägen versprechen, doch auch für Gescher, Egling oder Kierspe findet man Hinweise. Und das, obwohl Qype über das Betaversions-Stadium noch nicht hinausgekommen ist.

Die Stichworte mit den meisten Eintragungen sind übrigens: Cafe, Bar, Essen, Restaurant, Kneipe, Pizza. Eben das wirkliche Leben, in dem man sich nicht nur chattenderweise vor dem Bildschirm trifft, sondern Auge in Auge gegenübersitzt.

Die Lieblingsorte im Internet teilt man via Social Bookmarks, zum Beispiel mit einem kostenlosen Konto bei del.icio.us. Auch hier kann man sich ein eigenes Netz aufbauen, beziehungsweise ein Network aus Links, Contacts und Tags. Schließlich ist die Sprache der Communities meist Denglish.

Wem das alles zu virtuell ist, der besinnt sich vielleicht auf die Anfänge des Networkings und ruft mal wieder ein paar alte Freunde an, die er (oder sie) lange nicht gesehen hat. Ganz nach dem Motto: Jedes Netz beginnt mit dem ersten Knoten.

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Sir, geben Sie Barrierefreiheit

17. Juni 2009 Keine Kommentare

Barrierefreiheit, das bedeutete für die meisten Nutzer früher, dass die IT-Abteilung nicht per Proxy-Server den Zugang auf die interessantesten und arbeitszeitraubendsten Seiten verwehrte. Heutzutage versteht man etwas anderes darunter. Der Begriff hat sich zum Schlagwort entwickelt, dass bei immer mehr Webdesignern Beachtung findet.

Barrierefrei gestaltete Internetseiten halten sich an bestimmte Richtlinien, die insbesondere Menschen mit Behinderungen einen besseren, ungehinderten Zugang zu den Inhalten des Internets zu ermöglichen. Blinde und stark sehbehinderte Menschen zum Beispiel können sich mit speziellen Zusatzgeräten und -programmen Webseiten in Braille ausgeben oder vorlesen lassen. Nutzer mit motorischen Störungen, die nicht in der Lage sind, Inhalte mit der Maus auszuwählen, müssen mit der Tastatur durch Seiten navigieren können. Voraussetzung dafür ist allerdings die korrekte, eben barrierefreie Gestaltung der Seite. Dazu gehört unter anderem eine klare, logische und konsistente Struktur der Seiten, die Trennung von Inhalt und Gestaltung sowie aussagekräftige Beschreibungen für Diagramme, Bilder und Animationen. Auch zusätzliche Audiobeschreibungen für Videos und alternative Inhalte für Skripte, Plug-Ins und Applets tragen zur Barrierefreiheit bzw. zur Barrierearmut einer Seite bei. Barrierefrei – mehr als behindertengerecht Nicht nur behinderte Menschen profitieren von einem Internet, das barrierefrei gestaltet ist. Letztendlich geht es darum, allen Nutzern den Zugang mit allen denkbaren Schnittstellen zu ermöglichen. Durch die Trennung von Inhalt und Layout kann eine Seite optimal an die jeweilige Ausgabeplattform angepasst werden, ob man sie nun auf einem Handheld betrachtet, am Computer oder auf einem Fernsehschirm; ob man sie projiziert, ausdruckt, in Braille ausgeben oder vorlesen lässt. Eine barrierefrei gestaltete Seite ist für alle Gegebenheiten gerüstet und passt sich den jeweiligen Umständen an. Das kommt allen zu Gute. Wer hätte sich nicht schon darüber geärgert, dass er eine Seite nicht betrachten konnte weil ein Plug-In fehlte oder der Browser nicht aktuell war? Ein weiterer Vorteil neben der Flexibilität ist die Geschwindigkeit. Barrierefreie Seiten sind bei gleichem Inhalt durch ihre klare Struktur und schlanken Code fast immer schneller als herkömmliche Seiten. Die Zukunft des Internets? Mit Seiten, die nicht bestimmten Anforderungen der Barrierefreiheit genügen, ist kein Staat mehr zu machen. Das Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen, das am 1. Mai 2002 in Kraft getreten ist, legt fest, dass zum 1. August 2002 alle öffentlich zugänglichen Internet- und Intranet-Angebote, die von Bundesbehörden betrieben werden, grundsätzlich barrierefrei gestaltet sein müssen. Aus der Kür ist somit für staatliche Betreiber bereits Pflicht geworden. Aber auch Unternehmen erkennen langsam die Vorteile des barrierefreien Webdesigns. Wer seine Inhalte mehr Menschen zugänglich macht, erreicht mehr Kunden. Und plattformunabhängige, schnelle und flexible Seiten sind interessanter als herkömmliche. Noch hat sich diese Einsicht in Deutschland nicht weit genug verbreitet, noch gibt es zu wenige Webseiten, die trotz Barrierefreiheit ansprechend gestaltet sind. Aber es werden immer mehr. Barrierefreies Internet – preiswürdig und ausgezeichnet

Seit 2003 zeichnen die Aktion Mensch und die Stiftung Digitale Chancen jedes Jahr die besten deutschsprachigen barrierefreien Websites mit dem BIENE-Award aus. Das Akronym BIENE steht dabei für »Barrierefreies Internet eröffnet neue Einsichten«. Auch wenn der Preis rein ideeller Natur ist, wie ausdrücklich betont wird, so haben sich bereits mehr als 700 Unternehmen, bundesweit arbeitende Organisationen sowie Behörden und Ministerien am Wettbewerb beteiligt. Der aktuelle Wettbewerb ist am 5. Mai, dem Europäischen Protesttag der Menschen mit Behinderung, gestartet und läuft noch bis zum 21. Juli 2006. Die Preisverleihung findet im Dezember statt. Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es unter www.biene-award.de

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Modebasics – Das darf in keinem Kleiderschrank fehlen!

17. Juni 2009 Keine Kommentare

Nichts ist so beständig wie die Veränderung – dieser Ausspruch bewahrheitet sich besonders in Modedingen immer wieder. Jede Saison bringt neue Modelle, Farben, Schnitte und Accessoires hervor und wer dem folgen möchte, muss ein gutes Gespür und vor allem eine Menge Geld haben. Aber es geht auch anders. Über Jahrzehnte hinweg halten sich Basics, die einfach zeitlos sind und immer passen!

Beim Blick in den Kleiderschrank überfällt Frauen und auch Männern dasselbe Grauen: Was soll ich nur anziehen? Ob zum Shoppingbummel, Geschäftsessen, Club-Abend oder auch zu anderen Gelegenheiten – nie hat man etwas Passendes parat. Da gibt es Farben, die schon seit der letzten Saison tabu sind, Röcke in der falschen Länge, Hemden mit unmöglichen Mustern und schließlich noch die Lieblingsstücke, von denen man hofft, sie sind irgendwann wieder modern.

Dabei kann es doch ganz einfach sein. Hat man die richtigen Basics im Schrank, lässt sich damit fast alles modisch kombinieren oder mit Accessoires aufpeppen. Diese Basics sind nämlich zeitlos, passen immer und zu jeder Gelegenheit und können mal flippig und dann auch wieder edel wirken. Sie sind echte Wunderstücke und in Momenten der Verzweifelung bei der Kleidungsauswahl immer zur Stelle, um einem ein Lächeln abzugewinnen. Man trägt sie dann mit der wohltuenden Gewissheit, dass man nichts falsch gemacht hat.

Basics für Frauen

Frauen haben einfach die größere Auswahl, was die Kleidung angeht. Das macht es aber für sie nicht gerade einfacher, immer das Passende zu finden. Wenn irgendetwas ansteht, verbringen sie oft Stunden mit ihrem Kleiderschrank und beten anschließend zum Modegott, er möge ihnen doch eine Eingebung zukommen lassen. Diese Eingebung sind dann oft einfache Dinge, die man auf den ersten Blick im Klamottengewühl fast übersieht.

Gar nicht herum kommen Frauen um eine weiße Hemdbluse. Schlicht muss sie sein, oder Rüschen, Applikationen oder sonstiges. Ob Rock, Jeans, Anzug – dieses Stück passt einfach zu allem! Wichtig ist auch die gute alte Bluejeans. Von ihr sollte mindestens ein Paar im Schrank sein, das perfekt sitzt und auch wieder ohne Schnörkel auskommt. Für etwas feierlichere Anlässe ist ein schwarzer, enger Kostümrock unentbehrlich, der bis zu den Knien reicht. Er lässt sich zu allem kombinieren und wirkt nie fehl am Platz. Und wenn es Business-Anlässe gibt, ist der Anzug im schlichten Schwarz oder mit feinen Nadelstreifen immer gut. Aufgepeppt wird er je nach Mode und Geschmack mit Blusen, Tops und Schmuck.

Wichtig sind bei Frauen auch immer Schuhe. Obwohl der Schuhschrank meist fast aus allen Nähten platzt, lassen sich die meisten Schuhe einfach nicht kombinieren. Nicht fehlen sollten auf jeden Fall ein paar schwarze Pumps. Sie sind klassisch, kommen ohne Schleifchen oder ähnliches aus und passen einfach zu allem. An kälteren Tagen weichen sie dann Paar Stiefeln, das dieselben Eigenschaften verkörpert. Und wenn es mal etwas sportlicher und legerer zugehen darf, dann sind schlichte Sneaker einfach unverzichtbar!

Basics für Männer

Die Zeiten, in denen sich kein Mann Gedanken um sein Äußeres machte, sind zum Glück lange vorbei. Heute stehen Männer beim Shoppen Frauen in fast nichts nach und wägen genau ab, womit sie sich kleiden. Gut, sie haben nicht ganz so viel Auswahl, aber trotzdem wollen sie modisch sein und mit Farben und Schnitten richtig liegen.

Wie bei der Frau auch, ist ein paar Bluejeans das wichtigste im Kleiderschrank. Aber bitte aufpassen, dass sie auch wirklich sitzen und nicht am Hinterteil herunterhängen oder ähnliches! Genauso unentbehrlich ist ein weißes T-Shirt von guter Qualität. Das sieht zur Jeans nämlich mindestens genauso gut aus, wie zum Anzug. Und da sind wir auch schon bei den nächsten Basics: Hose und Jackett! Am einfachsten ist es, wenn man sich einmal einen guten (!) Anzug kauft, der richtig passt. Dann können später Hose und Jackett auch einzeln angezogen und mit anderen Kleidungsstücken kombiniert werden.

Bei den Schuhen sollte es auf jeden Fall ein Paar schwarze Schnürschuhe aus Leder geben. Mit ihnen liegt man nie falsch und rundet jedes Outfit perfekt ab. Aber auch Turnschuhe, wenn sie nicht gerade grellbunt sind, sollten sich in jedem Schuhschrank befinden. Früher gehörte es noch zum guten Ton, dass Männer auch Hemden trugen. Heute ist das etwas lockerer. Selbst zum Anzug wird ein gutes Shirt edel – und niemand muss sich mehr mit kratzigen Hemdkrägen herumärgern!

Fazit

Es ist wirklich überraschend, wie viel man mit diesen Basics schaffen kann und wie sie sich über Jahre hinweg halten, ohne aus der Mode zu kommen. Wer hier anfangs ein bisschen mehr Geld in die Qualität investiert, hat Kleidungsstücke zur Hand, die bestimmt bald zu Lieblingsteilen werden. Und auf Dauer kann man mit ihnen sogar noch richtig viel Geld sparen!

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WLAN – Der kabellose Internet-Spaß

17. Juni 2009 Keine Kommentare

Wer einen Computer zu Hause stehen hat, kennt das Problem: Überall liegen Kabel herum, werden zu Stolpersteinen oder müssen durch Wände hindurch verlegt werden, um einigermaßen Ordnung zu halten. Besonders wenn es um den Internet-Anschluss geht, müssen die Kabel oft über eine größere Distanz verlegt werden, was nicht gerade schön ist und auch oft etwas seltsam ausschaut. Abhilfe schafft da WLAN, denn Dank der Funktechnologie kann man damit ganz kabellos surfen – und das an jedem Platz der Wohnung oder des Hauses!

Was ist WLAN und was benötige ich dafür?

WLAN ist die Abkürzung für Wireless Local Area Network und steht für eine kabellose Netzwerkverbindung mit Hilfe von Funk-Übertragungen. Alle Komponenten eine Netzwerks, also auch Drucker, Internet, Dateien und Server können per Funk angesprochen werden – und das variabel von jedem Platz der Wohnung oder des Büros. Diese neu gewonnene Freiheit weiß man schnell zu schätzen, zum Beispiel wenn man in Sommertagen den Arbeitsplatz einfach in den Garten verlegt!

Damit man die kabellose Netzwerk-Verbindung nutzen kann, ist spezielle Hardware erforderlich – man benötigt also Zusatzgeräte. An erster Stelle steht dort der so genannte Access-Point, der Basis-Station und Ausgangs-Punkt einer Funkzelle ist. Notwendig ist das Gerät, da die einzelnen Stationen des Netzwerks nicht direkt miteinander kommunizieren, sondern über den Access-Point Informationen und Daten austauschen. Oftmals ist der Access-Point auch gleich mit einem Router gekoppelt. So ein WLAN-Router, wie er dann genannt wird, ermöglicht dem Anwender einen direkten Zugang zum Internet.

Der Zugang funktioniert aber nur dann, wenn auch PC und Laptop mit der Hardware für WLAN ausgestattet sind. Bei einem Laptop benötigt man hier lediglich eine PC-Karte für die WLAN-Funktionalität. Neuere Geräte haben die sogar schon fest eingebaut, so dass keine zusätzliche Hardware benötigt wird. Bei PCs sind PCI-Karten mit externem Antennenanschluss oder PCI-Erweiterungskarten, in die eine PC-Karte eingesteckt wird, von Nöten. Eine weitere Möglichkeit sind moderne USB-Versionen der WLAN-Karten, die flexibel einsetzbar sind.

Mit dieser Hardware wird also ein kabelloses Netzwerk aufgebaut. Sind mehrere Computer durch so ein Netzwerk miteinander verbunden, können sie Daten problemlos austauschen. Man spricht dabei von einem Ad-hoc-Netzwerk. Möchte man allerdings ins Internet, braucht man einen Access-Point. Damit richtet man ein strategisches Netzwerk ein, das dann auch als Infrastruktur-Netzwerk bezeichnet wird.

Die Reichweite der Funkverbindungen

Wer sich für eine WLAN-Lösung interessiert, wird sich wohl als erstes nach der Reichweite erkundigen. Schließlich will man die neu gewonnene, kabellose Freiheit ja auch nutzen können. In Gebäuden hängt die Reichweite des WLANs stark von den baulichen Faktoren ab. Der Empfang kann durch Reflexionen, Störungen und Hindernisse beeinträchtigt werden. In normalen Büro-Gebäuden und Wohnhäusern kann man allerdings von einer Reichweite von 30m ausgehen, auch wenn Wände und Decken dazwischen liegen.

Im Außenbereich zeigt das WLAN seine Stärke, denn dort können problemlos Entfernungen von 400m überbrückt werden, wenn es keine Hindernisse gibt. Externe Antennen, die an WLAN-Antennen angeschlossen werden, verbessern die Reichweite noch einmal. Bei guten Sichtverhältnissen und einer guten Rundstrahlantennen können sogar mehrere Kilometer überbrückt werden!

Besonders interessant in der Außen-Anwendung sind die so genannten HotSpots. Das sind öffentliche WLAN-Zugänge die zumeist in größeren Städten zur Verfügung gestellt werden. Sie ermöglichen das Surfen in Cafés, Restaurants und sogar beim Shoppen. Allerdings sind hier auch meist Gebühren fällig, die nach Zeit- oder Datenvolumen berechnet werden. Es empfiehlt sich vorher Informationen darüber einzuholen, bevor man eine teure Rechnung präsentiert bekommt.

Wie sicher ist WLAN eigentlich?

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Sicherheit beim WLAN. Wie bei jeder Datenübertragung mit Hilfe von Funk-Technologien, ist man vorm ‚Belauschen’ der Übertragung prinzipiell nicht sicher. Es gibt allerdings eine Reihe von Möglichkeiten, wie man zumindest die Sicherheit eines kabelgebundenen Netzwerks erreichen kann. Diese Mechanismen werden als ‚Wired Equivalent Privacy’ (WEP) bezeichnet. Hierbei wird die Funkübertragung in mehrere Frequenzen gespreizt und schlussendlich noch mit einer Länge von 128 Bit verschlüsselt.

Allerdings ist das WEP nicht wirklich sicher. Schon 1991 wurde das Verfahren in einem Versuch gecrackt. Anfangs dachte man an eine Sicherheitslücke im Algorithmus der Verschlüsselung. Der Fehler lag aber eher an dem WEP selbst, da einfach viel zu schwache Schlüssel generiert wurden.

Um sein privates Netzwerk halbwegs sicher zu gestalten, braucht man allerdings nur ein paar Einstellungen zu verändern:

  • Abschaltung des SSID Broadcasts, soweit das vom Router oder Access-Point unterstützt wird. Damit kann man schon mal nicht mehr so schnell entdeckt werden.
  • MAC-Filterung einschalten und den Zugriff nur für eigene Computer konfigurieren
  • Einschalten der entsprechenden Verschlüsselungen

Anleitungen, wie diese Einstellungen vorzunehmen sind, findet man überall im Internet und oft auch in PC-Zeitschriften, die sich mit dem Thema beschäftigen. Damit ist dann ein Standard-Schutz gewährleistet.

Des Weiteren kann man sein WLAN durch VPN (Virtual Private Network) absichern. Ermöglicht man den einzelnen Stationen des Netzwerks (Clients) den Zugang nur noch über VPN, können unverschlüsselte Protokolle von außen im wahrsten Sinne des Wortes nicht dazwischen funken. Das Besondere an VPNs ist, dass die Daten mit Hilfe von Chiffrier- und Authentifizierungs-Techniken abhör- und manipulationssicher ausgetauscht werden.

Fazit

Mit ein paar Einstellungen kann man beim WLAN also sicher und kabellos das Internet genießen – und das von jedem Ort innerhalb des Funknetzes. Wer dennoch Bedenken hat, die vor allem im Gesundheitsbereich liegen, der kann beruhigt sein. WLAN-Produkte sind nicht gefährlich, denn ihre elektromagnetische Strahlung liegt weit unterhalb der Grenzwerte und ist sogar niedriger als bei Handys.

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Digitalkameras – Vor dem Kauf informieren!

17. Juni 2009 Keine Kommentare

Die Entwicklung der Digitalkameras geht rasant voran – und immer mehr Käufer sind verunsichert, auf was man nun wirklich achten muss. In dem Begriffs-Wirrwarr von Megapixeln, digitalem Zoom und verschiedenen Objektiven kommt schnell Verwirrung auf. Was steckt eigentlich hinter dem Fach-Chinesisch?

Der Markt von Digitalkameras ist riesig und die Käufer sind bereit gutes Geld für gute Qualität auszugeben. Doch schlechte Beratung und viele Begriffe, die nicht sofort schlüssig sind, wirken sich negativ auf die Kaufentscheidung aus. Kein Wunder, denn wer sich eine Digitalkamera kauft, möchte schöne Fotos und dabei nicht erst einen Techniker-Lehrgang absolvieren müssen. Was sagen also die Begriffe wirklich aus?

Akku

Wer von einer analogen auf eine digitale Kamera umsteigt, wird sich als erstes über den hohen Verschleiß an Batterien wundern. Durch Blitz-Funktion und Display verbrauchen digitale Kameras viel mehr Strom als ihre analogen Artgenossen. Am besten ist es deshalb, wenn man gleich auf Akkus zurückgreift, die wieder aufladbar sind. Das spart gegenüber herkömmlichen Batterien eine Menge Geld.
Wer viel Fotografiert, sollte sich auch gleich einen zweiten Satz Akkus besorgen und ihn auch mit sich führen. So ist gewährleistet, dass eine Foto-Tour nicht ein vorzeitiges Ende wegen Batterie-Problemen nehmen muss.

Auflösung

Die Auflösung ist wohl das Feature, dem man die meiste Aufmerksamkeit schenkt – leider manchmal auch zu unrecht. Allgemein nimmt man an je höher die Anzahl der Megapixel (Millionen Bildpunkte) ist, desto besser ist auch die Kamera. Dabei stehen die Megapixel aber nicht immer für die Bildqualität.
Für private Zwecke reichen Kameras mit 3 Megapixeln vollkommen aus. Sie liefern selbst bei Bildausdrucken bis zu einer Größe von 10×15 cm eine gute Qualität. Wer es etwas professioneller will und vielleicht auch Ausdrucke in DIN A4-Format benötigt, muss dann schon eher auf einen größeren Pixelwert zurückgreifen.

Farbtiefe

Die Farbtiefe ist ein Angabe, der meist nicht so viel Bedeutung beigemessen wird. Dabei ist gerade das interessant, wenn man schöne Fotos mit ausdrucksstarken und realitätsnahen Farben haben möchte. Die Farbtiefe definiert die maximale Anzahl von Farben, die eine Digitalkamera erfassen kann. Je höher der Wert ist, desto naturgetreuer ist auch das Ergebnis. True Color Darstellungen erfordern eine Farbtiefe von 24 Bit. Das ist auch der Minimalwert für eine hochwertige Kamera.

Objektiv

Das Objektiv ist wohl der wichtigste Bestandteil einer Kamera, wenn man auf Qualität wert legt. Mit einem guten Objektiv gibt es exzellente Farbwiedergaben und gut erkennbare Feinheiten. Auch reduziert ein gutes Objektiv Reflexionen und liefert ein unverzerrtes Bild. Wer aus dem Fotografieren ein Hobby oder mehr machen möchte, der sollte unbedingt darauf achten, das an der gekauften Kamera auch andere Objektive angebracht werden könne.

Zoom

Beim Zoom trifft man heute häufig auf die Bezeichnungen ‚optisch’ und ‚digital’. Beim optischen Zoom werden Gummilinsen gegeneinander verschoben und die Anfangsbrennweite dadurch multipliziert. Beim digitalen Zoom hingegen wird die Brennweite nur elektrisch auf das 4-fache erhöht. Es wird dabei nur ein Bildausschnitt näher heran gezogen, was negativen Einfluss auf die Qualität hat. Deshalb lassen Kenner den digitalen Zoom außer Acht und verlassen sich auf die Angabe des optischen Zooms.

Speichermedien

Klassische Filmrollen haben bei digitalen Kameras ausgedient. Hier werden die Bilder auf Speichermedien aufgenommen und können anschließend auf den Computer oder Drucker übertragen werden.
Lange Zeit waren die SmartMedia-Karten die Klassiker unter den Speicherkarten. Doch inzwischen trifft man häufiger auch Compact-Flash-Cards, die wesentlich robuster und flexibler sind.
Sony bietet für die eigenen Kameras Memory Sticks an, die in zwei verschiedenen Versionen auf dem Markt erhältlich sind.
Viele Geräte bieten heute aber auch schon Mulitfunktions-Slots an, in die alle handelsüblichen Karten hinein passen.

Fazit

Beim Kauf einer Digitalkamera gibt es wirklich viel zu beachten, wenn man lange Spaß mit dem Gerät haben will. Wer sich selbst nicht tiefer in die Materie einarbeiten will, sollte sich am besten in einem Fachgeschäft beraten lassen.

Playstation Portable – PSP – Der mobile Alleskönner?

17. Juni 2009 Keine Kommentare

Lange haben wir drauf gewartet – und jetzt ist sie endlich da, die Playstation Portable (kurz PSP)! Bisher konnten wir nur neidvoll nach Japan schauen, wo das kleine Gamewunder schon seit 9 Monaten die Herzen der Spielfreunde erfreut, doch jetzt endlich halten viele, viele Playstation-Fans die mobile Version der beliebten Spiele-Konsole in den Händen. Doch ist es wirklich nur eine Spiele-Konsole? Und was kann man sonst noch damit anstellen?

Der erste Blick auf die Playstation Portable beschert vielen schon mal feuchte Augen. Nicht nur der vermutete Spielspaß ist dafür ausschlaggebend, nein, allein das Design wirkt schon sehr edel. Schwarz ist die dominierende Farbe der PSP – oben glänzend und unten matt. Für ein wenig Abwechslung sorgt der silberne Streifen, der sich durch Gerät zieht und das edle Aussehen noch weiter unterstützt. Man kann es einfach kaum erwarten, sie endlich in der Hand zu halten.

Beim ersten Anfassen kommt einem allerdings die mobile Konsole doch noch etwas schwer vor; mit dem Akku kommt sie immerhin auf ein Gewicht von 260 Gramm. Aber sonst liegt sie gut in der Hand, ist schön griffig und die angeraute Rückseite sorgt dafür, dass sie auch im Eifer des Spiel-Gefechts nicht so einfach aus den Fingern gleitet. Auch die Tastenanordnung ist gut. Rechts und links vom Display findet man die Tasten und das Steuerungskreuz, dass man auch sonst von den Gamekontollern her kennt. Die Tasten sind auch groß genug, gut erreichbar – einzig der Analog-Stick ist etwas gewöhnungsbedürftig und langsam zu benutzen, doch da kann man drüber hinweg sehen.

Richtig interessant wird es natürlich, wenn man die Playstation Portable in Betrieb nimmt. Das 4,3“ große Display, das 16,77 Millionen Farben bei einer Auflösung von 480×272 Pixel darstellt, ist wirklich herausragend. Tolle Farben, scharfe Grafiken – was begehrt das Gamer-Herz mehr? Einzig die Anfälligkeit für Pixel-Fehler trübt das Vergnügen etwas. Sind es allerdings zu viele oder auch zu sehr im Blickfeld gelagerte Pixel, kann man das Gerät meist problemlos umtauschen.

Der erste Blick fällt bei der PSP nun auf das Menü, das schön übersichtlich und aufgeräumt wirkt. Nebeneinander aufgeführt sind die einzelnen Anwendungen, untereinander gelistet befinden sich dann die Funktionen. Die Steuerung wird mit dem Tastenkreuz vorgenommen und ist sehr intuitiv aufgebaut und somit leicht zu bedienen. Auch sehr positiv sind die vielen Einstellungsmöglichkeiten, die noch vorgenommen werden können.

Langsam geht es dann ans Eingemachte, schließlich entfaltet die Playstation Portable ihr Können erst im richtigen Einsatz. Zum Beispiel bei den Spielen, von denen es gleich zum Auslieferungstermin der PSP in Deutschland einige zur Auswahl gab. Eine schnelle Prozessorleistung, scharfe Grafiken und detailgetreue Darstellungen reißen einen sofort mit.

Aber nicht nur Spiele sind mit der PSP interessant. Auch Musikdateien, Videofilme und Bilder können mit den Multimedia-Anwendungen genutzt werden. Eine Auswahl an Musik-Alben und Video-Filmen sind im Handel bereits auf UMD, den Universal Media Discs, die von der Playstation Portable genutzt werden, erhältlich. Sie lassen sich einfach starten und stellen schon jetzt eine Alternative zum IPOD und ähnlichem dar.

Natürlich kann man auch eigene Dateien auf die PSP befördern. Dazu besitzt die PSP zum einen eine Infrarot-Schnittstelle, aber sie ist auch WLAN-fähig und kann außerdem mit USB 2.0 direkt mit dem PC verbunden werden. Beachtet man dann die erforderliche Ordnerstruktur der PSP, ist die Datenübertragung kein Problem. Gespeichert werden die Daten übrigens auf einem Memory Stick, der in verschiedenen Größen erhältlich ist. Die WLAN-Fähigkeit wird besonders diejenigen freuen, die auch zwischendurch mal ganz gern im Internet surfen. Einfach die Verbindungsdaten des Routers eintragen – und schon steht einem das World Wide Web zur Verfügung.

Wer einige Zeit die Funktionen der PSP ausgekundschaftet hat, wird schnell ihr wirkliches Problem kennen lernen: Den zu klein ausgefallenen Akku. Mit 1800 mAh ist er nicht wirklich für mobile Spiele-Konsolen ausgerichtet – bei Spielen macht er schon nach 3-5 Stunden schlapp. Musik kann man allerdings länger mit ihm genießen, 10 Stunden sind da keine Seltenheit, denn das Display schaltet sich freundlicherweise nach einiger Zeit selbständig aus und frisst von daher nicht so viel Energie. Anders ist es bei Filmen – da ist schon nach 2,5 Stunden das Vergnügen vorbei. Die Investition in einen Zweit-Akku ist hier also anzuraten.

Jetzt bleibt eigentlich nur noch der Sound zu erwähnen. Die eingebauten Mini-Lautsprecher der PSP verrichten ihren Dienst soweit recht gut. Die vollen Sound-Fähigkeiten testet man aber besser mit den beigefügten Kopfhörern mit Fernbedienung aus. Da kann man dann richtig genießen und muss wieder einmal zugeben, dass das Gerät auch einen wunderbaren mobilen MP3-Player abgibt.

In Deutschland wird die Playstation Portable derzeit im Value Pack zum offiziellen Verkaufspreis von 249 € angeboten. Im Pack enthalten ist die PSP, der Akku, ein Netzteil, ein Memory Stick DUO mit 32 MB Speicher, eine schwarze Nylon-Tasche, Kopfhörer mit Fernbedienung, eine Demo-UMD, eine Trageschlaufe und ein Reinigungstuch fürs Display.

Homeschooling – Lernen ohne Schule

17. Juni 2009 Keine Kommentare

Pisa-Katastrophe, Terror auf dem Schulhof, Lehrermisere – Die negativen Schlagzeilen über das deutsche Schulsystem nehmen kein Ende. Ist Homeschooling, also Hausunterricht nach amerikanischem Vorbild, die Lösung? Oder nur eine neue Bedrohung? Dieser Artikel erklärt, worum es dabei geht.

Schon 1717 führte Friedrich Wilhelm 1. die Schulpflicht in Preußen ein, doch bis zur Durchsetzung in ganz Deutschland verging noch viel Zeit. Entsprechende Gesetze wurden in Bayern erst 1802, in Sachsen sogar erst 1835 erlassen. Für Adelige und Patrizier kam es sowieso nicht in Frage, ihre Kinder mit dem Pöbel unterrichten zu lassen. Sie hielten sich bis ins 19. Jahrhundert hinein Hofmeister, Hauslehrer für ihre Nachkommen. J.M.R. Lenz hat diesen Beruf in seiner Tragikkomödie beschrieben. J. W. Goethe hat ebenso Hausunterricht erhalten wie W. A. Mozart, der als Wunderkind ständig auf Konzertreisen war.

In den USA, Großbritannien, Frankreich, Schweden, Dänemark, Österreich und Australien gilt stattdessen die Unterrichts- oder Bildungspflicht. Kinder können hier von ihren Eltern unterrichtet werden, der Wissensstand der Kinder wird aber meist regelmäßig kontrolliert, zum Beispiel durch Prüfungen von staatlichen Schulen.

Warum geht das nicht in Deutschland?, fragen immer wieder vor allem bibelgläubige christliche Eltern, die mit der Vermittlung von Evolutionstheorie und Unterrichtsinhalten wie Sexualkunde nicht einverstanden sind. Sie fürchten »schulische Zwangssexualisierung« durch Sexualkundeunterricht, die »Indoktrination atheistischer Überzeugungen« durch die «Gottlosigkeit des öffentlichen Schulsystems«, sie fürchten Drogenkonsum, Schüler- und Lehrermobbing, schlechte Vorbilder und Gruppenzwang, Gewaltexzesse auf dem Schulhof und standardisiertes, ungenügendes Pauken, das nicht auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder eingehen kann.

Aber auch die Befürworter der Schulpflicht haben Argumente. Sie halten dagegen, dass nur die Schulpflicht die allgemeine Bildung aller Kinder garantiere. Der Kontakt mit Gleichaltrigen aus anderen Familien und anderen Glaubensrichtungen ermögliche den Blick über den Tellerrand, schaffe mehr Toleranz. Zudem verhüte die Schulpflicht Verwahrlosung und Kinderarbeit.

Die Gesetze sind klar: Ausnahmen von der Schulpflicht gibt es nur in ganz seltenen Fällen. Aus religiösen Gründen beispielsweise ist nur das Fernbleiben vom Religionsunterricht (und in Ausnahmefällen vom Sportunterricht) möglich. Auch Fernunterricht ist in den deutschen Gesetzen allenfalls für Kinder vorgesehen, die sich mit ihren Eltern im Ausland aufhalten.

Derzeit verweigern sich rund 500 – 550 Kinder (beziehungsweise deren Eltern) der Schulpflicht. Offizielle Zahlen gibt es nicht. Schlagzeilen machen dafür immer wieder religiöse Gemeinschaften wie die »Zwölf Stämme« in Bayern. 2004 waren sieben Väter der Gemeinde lieber in Erzwingungshaft gegangen als ihre Kinder auf staatliche Schulen zu schicken und hohe Buß- und Zwangsgelder zu zahlen.

Der einzige legale Ausweg ist derzeit, eine private Schule zu gründen, die den staatlichen Anforderungen genügt. Diesen Weg sind nach jahrelangem Streit mit dem Land Bayern jetzt auch die »Zwölf Stämme« gegangen. Ab August 2006 sollen die Kinder in einer privaten Ergänzungsschule unterrichtet werden, die staatlich kontrolliert wird. Die Gemeinde kann sich die Lehrer selbst aussuchen und trägt die Kosten des Unterrichts. So gibt es in diesem Streit keine Verlierer.

Es bleibt abzuwarten, ob dieses Beispiel im Wortsinn Schule macht, oder ob die Homeschooling-Propheten Befürworter, ob bibeltreue Christen oder Fernschulen, auf lange Sicht eine Angleichung deutscher Gesetze an die unserer österreichischen oder schweizerischen Nachbarn erreichen können.

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